Vom 17. bis 19. März 2010 fand die Geoinformatik 2010 in Kiel an der Christian-Albrechts-Universität statt. Ein umfangreiches und vielseitiges Programm veranlasste etwa 400 Personen zum Besuch der Tagung. Obwohl der Vortrag von terrestris zum Thema “OpenLayers, Geoext und MapFish” im letzten Block vor Ende der Konferenz am Freitag angesiedelt war, war er mit geschätzten 60 Teilnehmern sehr gut besucht. Das Thema interaktive Kartographie im Netz mit Web 2.0 Techniken ist zum aktuellen Zeitpunkt sehr nachgefragt, worauf die vergleichsweise hohe Teilnehmerzahl zurückgeführt wird.
terrestris auf der Geoinformatik 2010
23. März 2010LINUX Magazin berichtet über FOSSGIS 2010
10. März 2010Das Linux-Magazin berichtet gleich dreimal über die FOSSGIS 2010: zur Eröffnung der Konferenz, zu den Lightningtalks und der Keynote sowie einmal mit dem Schwerpunkt auf den OpenStreetMap-Part.
Unsere Eindrücke der FOSSGIS 2010 in Osnabrück
9. März 2010Für die Firma terrestris ist die alljährliche deutschsprachige Konferenz FOSSGIS (Freie und OpenSource Software für Geoinformationssysteme) eines der Highlights des Jahres.
Die Konferenz 2010 fand vom 02. bis 05. März in Osnabrück auf dem Gelände der Universität bzw. Fachhochschule statt. In diesem Jahr wurde die Konferenz um einen Tag verlängert, um der ersten deutschen OpenStreetMap-Konferenz Platz und einen würdigen Rahmen bieten zu können. Neben freier Software als natürlichem Schwerpunkt der Konferenz war also ein deutlicher Zweitfokus auf freie Geodaten des OpenStreetMap-Projektes festzustellen. Diese Entwicklung bewerten wir überaus positiv.
Worüber wurde nun konferiert? Der gesamte OSGEO-Software-Stack rund um PostgreSQL/PostGIS, UMN Mapserver, Geoserver, OpenLayers, Mapbender, Mapfish (und weitere wie etwa GeoExt) war mit hochwertigen Vorträgen zu Anwendungen und zukünftigen Potenzialen vertreten. Das Programm war unseres Erachtens nach ausgewogen, sowohl was die verwendeten Komponenten als auch die angesprochenen Zielgruppen angeht. Das Publikum der Konferenz war überraschend international: Neben Teilnehmern aus der deutschsprachigen Welt wie Deutschland, Österreich und der Schweiz waren auch Spanier, Niederländer und Schweden anzutreffen.
Neben der eigentlichen Konferenz finden auf jeder FOSSGIS traditionell Anwender- und Entwicklertreffen statt. So ist etwa der Mapbender-Development-Sprint am 05. März hervorzuheben, an dem wir in Person von Marc Jansen teilnahmen. Daneben gab es in diesem Jahr auch erstmalig eine “Birds of a Feather”-Session (ein aus der internationalen Mutterkonferenz FOSS4G bekannter Vortragstypus) zum Thema “GeoJQuery” statt. Interessierte Entwickler trafen sich hier, um offen über die Möglichkeit eines neuen OpenSource-Projektes zu diskutieren, welches die Einfachheit der JavaScript-Bibliothek jQuery mit der umfassenden geografischen Kompetenz von OpenLayers zu kombinieren sucht.
Wie in jedem Jahr haben wir uns gefreut, langjährige Geschäftspartner und Kollegen aus der Branche zu treffen und über die Entwicklungen der GIS-Branche zu sprechen. Neben der Pflege von bestehenden Kontakten wurden darüber hinaus natürlich auch neue Kontakte gewonnen. Wir freuen uns bereits auf die Nacharbeit der entwickelten Ideen mit den entsprechenden Damen und Herren. Oft wurden wir auch zu unserer Idee beglückwünscht, ein Buch zum Thema “OpenLayers – Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten” zu verfassen und herauszubringen.
Fazit: Wir danken den Organisatoren der Konferenz für ihre wunderbare Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung (Stichwort: Catering). Eine anstrengende, aber sehr erfolgreiche Konferenz ist zu Ende gegangen und wir freuen uns jetzt bereits auf die nächste FOSSGIS. Wo und wann die FOSSGIS 2011 stattfindet, ist derzeit jedoch noch nicht bekannt. Über die Seite des FOSSGIS e.V. kann man an dem Diskussionsprozess hierüber teilnehmen und ist dazu auch herzlich aufgefordert.
Die Firma terrestris auf der FOSSGIS:
- Lightning Talk “WebGIS und das Honigmarmeladebrot“, Till Adams
- Keynote “HTML 5, ECMAScript 5 und die Wolke“, Marc Jansen
- Vortrag “Gibt es Alternativen zu OpenLayers?“, Till Adams
- Vortrag “WYTIWYS (What You Type Is What You See)“, Marc Jansen
- Workshop “Praktische Einführung in OpenLayers“, Marc Jansen und Ingo Weinzierl, Intevation
- Workshop “Rasterdatenprozessierung mit GDAL“, Till Adams und Andreas Fischer, Kreis Unna
- Workshop “Erweiterte WMS-Funktionen mit OpenLayers – Ein Einblick“, Marc Jansen und Stephan Holl, Intevation
- Workshop “Praktische Einführung in MapFish“, Till Adams und Cédric Moullet, camptocamp
- BOF (Birds of a Feather) “GeoJQuery“, initiiert durch Till Adams
FOSSGIS 2010 erfolgreich gestartet
3. März 2010Am gestrigen Dienstag, dem 02.03.2010, startete die FOSSGIS Konferenz 2010, die in diesem Jahr erstmalig auf 4 Tage ausgelegt ist. Eine wesentliche Neuerung in diesem Jahr ist die prominente Teilnahme des Projektes OpenStreetMap, das sich um die Generierung von freien Geodaten kümmert. Hiermit wird eine von vielen empfundene Lücke geschlossen, da sämtliche Informationssysteme von der Güte und Aktualität der darin enthaltenen Daten profitieren.
terrestris hat sich, wie in den Jahren vorher auch, durch diverse Vorträge an der Gestaltung der FOSSGIS 2010 beteiligt. Zum Auftakt der Veranstaltung gestern hat Marc Jansen den Keynote Vortrag der Konferenz mit dem Thema “HTML 5, ECMAScript 5 und die Wolke – Potenziale für zukünftige WebGIS-Anwendungen” gehalten, während Till Adams einen vielbeachteten Vortrag zum Thema “Gibt es Alternativen zu OpenLayers – Über das Wesen von FOSS4G Projekten”
beigesteuert hat. Alle Vorträge werden nach Ende der Konferenz auf der Konferenzseite
zum Herunterladen angeboten.
Neuer Mitarbeiter gefunden!
1. März 2010Wir freuen uns sehr an dieser Stelle mitteilen zu können, dass unsere Suche nach einem neuen Mitarbeiter von Erfolg gekrönt war. Ab dem 01. März 2010 wir Herr Christian Mayer unser Team verstärken und zwar zunächst an 2,5 Tagen pro Woche, da er aktuell auch noch einen Vertrag an der Uni Bonn bis zum 30.06. diesen Jahres innehat. Nach diesem Termin wird Herr Mayer in Vollzeit für terrestris arbeiten.
Christian Mayer hat Geodäsie und Geoinformatik an der Fachhochschule Mainz studiert. Des Weiteren arbeitete er unter anderem unter den Professoren Greve und Zipf an der Universität Bonn. terrestris heißt Christian herzlich Willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit!

