
Das Programm der FOSSGIS 2012 steht. Auch in diesem Jahr ist
terrestris wieder mit interessanten Vorträgen und Workshops verteten. Hier gehts zur Anmeldung.
Neuigkeiten
FOSSGIS 2012
Anmeldung freigeschaltet
vom 3. Februar 2012
GeoExt Codesprint Frühjahr 2012
terrestris ist aktiv involviert
vom 19. Januar 2012
Was ist ein Code-Sprint?
Bei einem CodeSprint handelt es sich um etwas sehr „OpenSource-typisches“. Das Ziel ist es, weltweit agierende Entwickler an einer Software räumlich zusammenzubringen, um im Rahmen eines intensiven Workshops die Softwareentwicklung an sich schnell voranzutreiben. Resultat eines letztjährigen OpenLayers-Codesprints waren zum Beispiel mobile Bedienfunktionen, die nun allen OpenLayers-Nutzern zugute kommen.
GeoExt
GeoExt dient dem Aufbau von Desktop-ähnlichen GIS-Anwendungen im Internet. Das Framework verbindet dabei die GIS-Funktionen der WebMapping-Komponente OpenLayers mit dem eleganten User-Interface der JavaScript Bibliothek ExtJS der Firma Sencha. GeoExt ist unter der BSD-Lizenz als Freie Software verfügbar.
ExtJS 4
Die neue Version ExtJS 4 ist bereits seit einiger Zeit verfügbar. ExtJS 4 bietet eine Fülle attraktiver neuer Funktionen, wie beispielsweise eine Diagrammfunktion und eine API zu Sencha Touch zum Aufbau von mobilen Anwendungen. Es wurde eine sogenannte Model-View-Controller Architektur (MVC) integriert, die API erweitert, neue Klassen hinzugefügt und die Dokumentation vollständig überarbeitet.
GeoExt Codesprint 2012
GeoExt basiert derzeit noch auf ExtJS 3. Die API von ExtJS 4 unterscheidet sich jedoch von denen vorangegangener Versionen. Damit die neuen ExtJS-Funktionen auch GeoExt-Nutzern verfügbar gemacht werden können, muss GeoExt umgestellt werden. Aus diesem Anlass wird im Frühjahr 2012 ein Codesprint stattfinden mit dem Ziel, GeoExt 2.0 auf Basis von Ext Js 4 zu entwickeln. Als Teilnehmer sind Entwickler der Firmen
- Camptocamp
- OpenGeo
- terrestris
- Mapgears
vorgesehen. Diese Firmen stellen Kernentwickler von GeoExt 1.x bzw. haben als Dienstleister Erfahrung im Aufbau von Anwendungen mit ExtJS 4, wie die kürzlich von terrestris entwickelte GeoExt Mobile-Bibliothek „GXM“ zeigt. Für ein Zusammenkommen von 8 Entwicklern für 5 Tage wird ein geschätztes Budget von 40.000 € (52,000 US $) benötigt. Dieses deckt die Reisekosten, Unterkunft sowie einen Teil der Kosten für die Entwickler. Der verbleibende Kostenanteil für die Entwicklerstunden wird von den durchführenden bzw. teilnehmenden Firmen selbst getragen.
Sponsorensuche
Um das oben genannte Budget zu decken, suchen wir Sponsoren. Sponsoren können ihre Prioritäten in Bezug auf die gewünschten Funktionen in GeoExt 2.0 selbstverständlich nennen. Diese Prioritäten werden vom Entwicklerteam beachtet. Eine Fertigstellung kann jedoch aufgrund möglicher Abhängigkeiten zu anderen Funktionen, die wiederum mehr Arbeit erfordern, nicht garantiert werden. Direkt nach dem Codesprint werden alle Resultate online und zum Download verfügbar sein! Selbstverständlich werden alle Sponsoren namentlich genannt.
Aufruf
Wir möchten an dieser Stelle alle Organisationen und Nutzer der Software GeoExt herzlich bitten, einen Beitrag zum Codesprint zu leisten. Werden Sie Sponsor und profitieren auch Sie von allen Neuerungen, die die Software erfährt. Haben Sie Fragen und/oder Interesse am Sponsoring des Codesprints, in welchem Umfang auch immer, wenden Sie sich gerne an info@terrestris.de
Erfolgreiche Mongoleireise
OSM Workshop und drahtlose Datenübertragung als Schwerpunkt
vom 21. Dezember 2011
Anfang Dezember sind 3 Mitarbeiter von terrestris in die Mongolei gereist, um dort im Rahmen des Projektes “Integriertes Wasserressourcen-Management in Zentralasien: Modellregion Mongolei (MoMo)” einen Geodatenmanagementworkshop durchzuführen. Die initiale Meldung hierzu können Sie in der Rubrik Neuigkeiten nachlesen. An dieser Stelle möchten wir über unsere Tätigkeiten und Erfahrungen der letzten 2 Wochen berichten und Ihnen natürlich auch ein paar Bilder aus der Mongolei zeigen.
Wenn man als Mitteleuropäer im Dezember in die Mongolei reist dann beschäftigt einen eine Tatsache besonders: Die Kälte. Ja, es ist sehr kalt, aber zu unserem Erstaunen ließen sich sowohl -20°C als auch -35°C, die wir im Minimum erlebt haben, mit handelsüblichen Mützen, Jacken, Handschuhen und langen Unterhosen gut aushalten. Wichtig ist in der Kälte nicht herumzustehen, sondern in Bewegung zu bleiben.
Der 1. Tag in Ulan Bator wurde im Wesentlichen mit Einkaufen verbracht, da wir eine lokale Mobilfunkkarte sowie Batterien und eine Plastikkiste für unsere Datenübertragungstechnik brauchten, die wir im Sognegor Tal testen wollten. Einkaufen dauert in der Regel immer etwas länger als normal, was vermutlich auch an der Sprachbarriere liegt.
Am 2. Tag hat uns unser Fahrer Natsga mit seinem Geländewagen in die etwa 250 Km nördlich von Ulan Bator gelegene Stadt Darkhan gefahren, die als zweitgrößte Stadt der Mongolei gilt. Der für den Workshop vorgesehene Computerraum wurde vom terrestris-Team vorbereitet, indem die benötigten Softwareprogramme QGIS und JOSM auf den Rechnern installiert wurden. Der Workshop wurde vom MoMo-Projektkoordinator, dem deutschen Botschafter in der Mongolei sowie dem Direktor der Technischen Universität in Darkhan eröffnet. Siehe auch den 1. Bericht zur Mongoleireise.
Der Workshop hatte am 1. Tag eine generelle Einführung in Geodaten und Geographische Informationssysteme (GIS) zum Inhalt, während am 2. Tag praktische Übungen mit dem freien Desktop GIS Quantum GIS durchgeführt wurden. An den folgenden 3 Tagen wurden praktische Kartierübungen durchgeführt, deren Ergebnisse auf die OpenStreetMap (OSM) Plattform hochgeladen wurden.
Bei OSM handelt es sich um eine freie Wiki-Weltkarte, die von Freiwilligen auf der ganzen Welt unter anderem mit Hilfe von GPS-Geräten erstellt wird. Der Workshop kann rundheraus als Erfolg bezeichnet werden. Keiner der Teilnehmer hatte bis zum Workshop vom OpenStreetMap-Projekt gehört und im Laufe der 5 Tage konnte neben grundsätzlichem Verständnis für Geodatenmanagement die Karte von Darkhan mit Informationen gefüllt werden. Das entsprechende Vorher/Nachher Bild spricht für sich. Darüberhinaus haben diverse Dozenten der Agrar- sowie der Technischen Universität von Darkhan am Workshop teilgenommen, die Inhalte des Workshops in eigenen Kursen anbieten wollen. Hierfür ist die OpenStreetMap-Plattform natürlich bestens geeignet, weil diese zu jeder Zeit allen Interessierten offen steht.
Die letzten beiden Tage des Mongoleiaufenthaltes verbrachte das terrestris-Team im Sognegor Tal, in dem diverse MoMo-Teilprojekte ihre Arbeiten angesiedelt haben. Neben der Erkundung des Tales wurde dort moderne Datenübertragungstechnik von terrestris getestet. Dabei handelt es sich um spezielle WLAN-Technik im 5 GHz Bereich, die bei relativ geringer Energieaufnahme hohe Datendurchsätze ermöglicht. Der Test umfasste das Übertragen von Webcam-Bildern per Funk von einem Berg über eine Strecke von ca. 2 km in eine Jurte. Bei -30°C haben die Batterien knapp 4 Stunden durchgehalten und dabei wurden etwas über 14 MB an Daten übermittelt. Auch dieser Test wird von terrestris als voller Erfolg gewertet und besonders beeindruckt waren wir von der Einfachheit und Robustheit der eingesetzten Technik, die über ein phänomenal gutes Preis/Leistungsverhältnis verfügt. Wir danken an dieser Stelle Herrn Prof. Christof Hübner von der Hochschule Mannheim sowie Herrn Bernd Strehhuber von der Firma plan b. solutions GmbH, die uns die Technik zur Verfügung gestellt haben.
Geodatenworkshop in der Mongolei
Technische Universität Darkhan (MUST)
vom 8. Dezember 2011
Die Firma terrestris ist im vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekt “Integriertes Wasserressourcen-Management in Zentralasien: Modellregion Mongolei (MoMo)” für das Geodatenmanagement zuständig. In diesem Zusammenhang soll auch Capacity Development stattfinden, d.h., Wissen von den deutschen Projektpartnern an die mongolischen Partner übermittelt werden.
In dieser Eigenschaft ist ein Team von terrestris in die Mongolei gereist und führt an der Technischen Universität in Darkhan (MUST) einen Workshop zum Geodatenmanagement durch. Anlässlich der Eröffnung des Workshops durch den wissenschaftlichen Koordinator des MoMo Projektes, Herrn Dr. Daniel Karthe, wurde vom deutschen Botschafter in der Mongolei, Herrn Dr. h.c. Peter Schaller ein Grußwort an die Teilnehmer gerichtet. In diesem wurde u.a. die Bedeutung von Wissen und Know-How für eine Volkswirtschaft betont und er freute sich über die mongolisch-deutsche Kooperation. Der Direktor der Technischen Universität, Herr Prof. Dr. Dorligsuren Lkhanag, sprach ebenfalls ein Grußwort und erwähnte, dass der Geodatenworkshop eine Premiere an der MUST darstellt.
In den dafür vorgesehenen 5 Tagen werden grundsätzliche Konzepte der geographischen Datenverarbeitung theoretisch erläutert und anschließend mittels praktischen Übungen mit dem freien Desktop-GI System Quantum GIS vertieft. Erweitert werden die Übungen durch das eigene Kartieren mit GPS-Geräten an 2 der 5 Tage.
Die Resultate werden in die OpenStreetMap Plattform eingestellt und stehen so der Öffentlichkeit zur Verfügung. Bei den Kursteilnehmern handelt es sich zu etwa 80% um Dozenten der Technischen- und der Agrar Universität, sodass berechtigte Hoffnung in Bezug auf einen Multiplikatoreffekt besteht.
terrestris Klausurtagung 2011
Segeln auf einem Katamaran
vom 3. November 2011
Wie jedes Jahr hat die Firma terrestris auch dieses Jahr wieder eine Klausurtagung durchgeführt. Warum wir das tun, ist relativ schnell gesagt: Wir nehmen uns etwas Zeit abseits des allgemeinen Geschäftstrubels mit klingelnden Telefonen und drängenden Terminen und sprechen über Dinge, die gut und die schlecht laufen. Daraus leiten wir Handlungen für die Zukunft ab und verbessern uns in allen Bereichen. Weil unsere Welt sehr dynamisch ist und Konstellationen sich schnell ändern, ist es erforderlich, in regelmäßigen Abständen inne zu halten und sich neu zu justieren.
In diesem Jahr haben wir erstmalig der Klausurtagung einen etwas anderen Rahmen gegeben: Wir haben auf Mallorca einen 13 Meter Katamaran gechartert und sind damit zur Insel Cabrera und zurück gesegelt. Für fast alle von terrestris war es eine neue Erfahrung, auf einem Segelboot ein paar Tage zu verbringen. Fazit: Es ist keiner über Bord gefallen, keiner wurde seekrank und insgesamt sind wir alle um eine neue, schöne Erfahrung reicher. Ein paar Impressionen wollen wir an dieser Stelle gerne teilen, wofür wir unserem Bordfotographen Dennis Hellmich herzlich danken!
Geoportal Raumordnung Baden-Württemberg freigeschaltet
terrestris an der Implementierung beteiligt
vom 28. Oktober 2011

Geoportal Raumordnung BW
Das Geoportal Raumordnung Baden-Württemberg, welches u.a. von terrestris entwickelt wurde, ist nun freigeschaltet.
Business Geomatics schreibt:
“Die Staatssekretärin im Ministerium für Verkehr und Infrastruktur Gisela Splett gibt den Startschuss für die Freischaltung des Geoportals Raumordnung Baden-Württemberg. Über dieses Portal sollen Nutzer erstmals übergreifend auf textliche und kartographische Inhalte der Raumplanung im Land zugreifen können. Auf Fragen wie: Was sagt der Flächennutzungsplan über mein Wohnviertel aus? Liegt mein Haus in einem förmlich festgelegten Sanierungsgebiet, so dass ich vielleicht Modernisierungszuschüsse beantragen kann? können in dem Portal – ganz ohne Behördengang – Antworten gefunden werden. Auch Kommunen, die kein geografisches Informationssystem haben, könnten können mit diesem Portal ihren Bürgern den Service bieten, Ausweisungen der Bauleitplanung einzusehen. Das Portal richtet sich dabei nicht nur an fachlich betroffene Verwaltungen und Planungsträger, sondern auch an die Wirtschaft und die interessierte Öffentlichkeit. Noch ist es in einer inhaltlichen Aufbauphase begriffen, daher stehen nicht aus allen Landesteilen technisch übernahmefähige Pläne zur Verfügung. Die Pläne mancher Kommunen oder ältere Regionalpläne seien nur zum Teil erfasst.”
terrestris Codesprint – Tag 4
Zusammenfassung des 4. Tages
vom 13. Oktober 2011
Auch Tag 4 des terrestris Codesprints auf Mallorca stand ganz im Zeichen der Bits and Bytes des Geographischen Raumes.
Starke Fortschritte gab es erneut bei der Migration von GeoExt auf ExtJS 4: Mittlerweile sind im Laufe unseres Sprints 12 Klassen von GeoExt 1.0 auf ExtJS 4 angepasst worden. Darunter jetzt auch das LegenPanel inklusive WmsLegend und UrlLegend, sowie die GeoExt-Action-Klasse, um entsprechende OpenLayers-Controls in den UIs zu benutzen.
Der Sensor Observation Service, der bislang auf Testdaten lief, wurde gestern mit Leben gefüllt. Ein entsprechender Parser versorgt nun den SOS mit aktuellen Daten aus einem Geo-RSS-Feed. Durch die neu entwickelte Schnittstelle, die zu einem SOS-Offering einen entsprechenden WMS-Layer erzeugt, können die Daten problemlos auf einer Karte im Web publiziert werden.
Auch der OL-Builder zur Generierung eines Custom-OpenLayers-Builds bekam ein neues Gesicht: Eine komfortable ExtJS 4 GUI ermöglicht nun das Zusammenstellen der benötigten Klassen inklusive der automatischen Detektion von abhängigen Klassen.
An der WMS-Front wurden weiter fleißig diverse Ansätze zur Generierung, zum Rendering und zur Performanceverbesserung getestet und evaluiert. Unter anderem wurde eine Schnittstelle zu Mapnik geschaffen um QGIS-Projekte als zu Rendern und als TMS abzulegen.
Insgesamt ist der terrestris Codesprint durchweg positiv zu bewerten. Es wurden viele Dinge angegangen und trotz der wenigen Tage beeindruckende Ergebnisse erzielt. Im Nachgang in der Heimat werden wir die geschaffenen Grundlagen weiter verfeinern und den einen oder anderen Leckerbissen der Öffentlichkeit präsentieren, wie zum Beispiel die OWS-Test-Umgebung.
terrestris Codesprint – Tag 3
Zusammenfassung des 3. Tages
vom 12. Oktober 2011

Lebhafte Diskussion

Erlkönig

Nachtarbeit

Türkisfarbene Kissen mit Bildschirmarbeitern

Demo-Time

Ohne Worte

Mallorca bei Nacht
Der 3. Tag des terrestris Codesprints, ein wahrer Königstag!
Nicht nur, dass die äußeren Bedingungen immer mehr dem Sommer gleichen, auch intern wurden großartige Durchbrüche an allen Fronten geschafft.
NRW-WMS mal anders: Beispielweise wurde ein aufwändig gestylter WMS für komplett Nordrhein-Westfalen basierend auf OpenStreetMap-Daten und beschleunigt durch die MapProxy-Software erstellt.
GeoExt goes ExtJS 4: Bei der Migration von GeoExt wurden weitere Klassen auf das neue ExtJS 4 Framework umgezogen sowie die Testsuite von GeoExt an die neuen Gegebenheiten angepasst, sodass aktuell keine Tests von GeoExt 1.0 der migrierten Klassen mehr scheitern.
Interaktion von OGC Web Services: Mit Hilfe der GeoServer REST-Api haben wir es geschafft, dass unsere Sensoren, die in einem Sensor Observation Service (SOS) modelliert sind, automatisch durch einen WMS-Layer visualisierbar werden. Somit kann die Problematik zu vieler Vektor-Features im WebGIS-Client umgangen werden und nun auch große Sensor-Netzwerke problemlos im Web per WMS visualisiert werden.
OpenLayers-Fans aufgepasst: Unseren alt-ehrwürdiger OpenLayers Builder (Generate a custom build of OpenLayers on-the-fly) haben wir auf die aktuell stabile Version 2.11 upgedatet. Hier kann man sich einen speziell auf seine Bedürfnisse angepasste Version von OpenLayers über eine Web-GUI erzeugen lassen (inkl. Minimerung des Codes).
Sonstige Nebenkriegsschauplätze: Die Entwicklung von WebGIS-Applikationen, basierend auf Symfony2 und OpenLayers/ExtJS 4, wurde fortgeführt. Eine Demoversion wird in Kürze online gehen.
Weiterhin wurde eine Datenbasis für einen Ländergeocoder optimiert für deutsche und englische Suchbegriffe. Ein entsprechender Dienst (WFS) wird demnächst implementiert.
Auch am letzten Tag des Codesprints werden wir nach wie vor alles geben, um uns für die zukünftigen Herausforderungen zu wappnen, damit wir unseren Kunden weiterhin die gewohnte Qualität mittels modernster Open Source Technologie anbieten können. Morgen wird es dann hier eine Zusammenfassung der Ergebnisse geben.
terrestris Codesprint – Tag 2
Zusammenfassung des 2. Tages
vom 11. Oktober 2011


Verborgene Talente beim chef de cuisine Till Adams
Auch der 2. Tag des terrestris Codesprints in Palma de Mallorca brachte viele wichtige Erkenntnisse und wertvolle Ergebnisse rund um Open Source Geotechnologien. Zur Initiierung einer OWS-Testwiese, welche nach dem Codesprint der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wird, wurden zunächst drei identische Web Map Services (WMS), basierend auf verschiedensten Implementierungen (GeoServer, UMN Mapserver und QGIS Server), aufgesetzt, inklusive Beschleunigung mittels Kachelung. Denn wer kennt nicht die Frage: “Ich brauche einen freien OWS zum Testen! Welchen nehme ich da nur?” Da uns diese Frage auch immer wieder begegnet, werden wir diverse Dienste zu Testzwecken dauerhaft nach außen verfügbar machen. Ein Sensor Observation Service (SOS), basierend auf der 52north Implementierung, wurde ebenfalls bereits initiiert und wird in den nächsten Tagen mit Realweltdaten gefüllt.
Erste Erfolge bei der Migration von GeoExt auf ExtJS 4 waren am zweiten Tag ebenfalls zu vermelden. Zwei Basisklassen wurden migriert und diverse Vorgehensweisen im Rahmen der neuen Möglichkeiten von ExtJS 4 getestet.
terrestris Codesprint – Tag 1
Zusammenfassung des 1. Tages
vom 10. Oktober 2011

Reger Austausch im "Kompetenz-Team Geodaten"
Nach einem deftigen Frühstück konnte der 1. Tag des Codesprints bereits früh am Morgen beginnen. Zunächst wurde das terrestris-Rechenzentrum hier in Palma de Mallorca aufgebaut.

terrestris Rechenzentrum Palma de Mallorca
Nachdem kleine WLAN-Probleme mit der neuen Ubuntu-Distribution gelöst wurden, konnte das muntere Schaffen beginnen.

"Team Red" beim Coden
Nach wilden Installationsrunden, die mal kürzer und mal länger dauerten, können nun die nächsten Tage die unterschiedlichsten Themenbereiche und Projekte von den einzelnen Entwicklern unter die Lupe genommen werden (Auszug):
- ExtJS 4 mit GeoExt
- Kartenrendern mit Mapnik
- Kartendienstbeschleunigung mit verschiedener Software
- Symfony 2 in Verbindung mit ExtJS
- QGIS Server
- TinyOWS
- Java-basierte Sensordatenverarbeitung mit SOS
- GeoServer Rest-API
- Versionskontrolle mit git
Zusätzlich wurde bereits ein erster Commit in OpenLayers getätigt sowie das mobile Mapping-Framework GXM auf github umgezogen.

Die Entschädigung für einen harten Arbeitstag
In den nächsten Tagen werden wir hier weitere detaillierte Ergebnisse präsentieren.
Zum Abschluss des ersten Sprint-Tages verwöhnte uns Till Adams mit einem selbst gekochten Menü und wir ließen den Abend in geselliger Runde ausklingen.

Stillleben
terrestris Codesprint startet!
Codesprint im Rahmen der Klausurtagung
vom 9. Oktober 2011
Der Codesprint von terrestris im Rahmen der diesjährigen Klausurtagung in Mallorca startete gestern mit der Anreise per Flugzeug. Leider erreichten wir den Flughafen von Palma de Mallorca erst im zweiten Anlauf. Unser eigentlicher Flug kehrte aufgrund technischer Probleme über Paris um, sodass wir mit einigen Stunden Verspätung auf der Baleareninsel ankamen.
Nach der Aklimatisierung und dem Bezug unserer Wohnung ließen wir den Abend in gemütlicher Runde bei einem Kaltgetränk und gutem Essen ausklingen.
Bei dieser Gelegenheit wurden bereits die ersten Fachgespräche zur Planung des Codesprints geführt, in dessen Verlauf die Hauptentwickler von terrestris neue Technologien testen und diverse Projekte weiterentwickeln werden. Im Rahmen dieses Blogs halten wir Sie täglich über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden.
ILEWS Preisträger bei “365 Orte im Land der Ideen”
ILEWS Projekt ausgezeichnet!
vom 5. Oktober 2011
Das Projekt Integrated Landslide Early Warning System – ILEWS, bei dem u.a. auch die Firma terrestris Projektpartner war, ist Preisträger im bundesweit ausgetragenen Innovationswettbewerb “365 Orte im Land der Ideen”. Die Initiative “Deutschland – Land der Ideen” und die Deutsche Bank prämieren seit 2006 die besten Ideen und Projekte, die zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands beitragen. Das ganze steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.

Urkunde "Ausgewählter Ort 2011"
Am 27.09.2011 fand im Geographischen Institut der Universität Bonn die Preisverleihung durch Vertreter der Initiative “Deutschland – Land der Ideen” sowie der Deutschen Bank statt. Im Anschluss wurden die Ergebnisse der Arbeit in einer kleinen Ausstellung präsentiert, das Projekt ILEWS wurde dabei den Medien und der Öffentlichkeit vorgestellt.

terrestris-Mitarbeiter Christian Mayer präsentiert die Ergebnisse
geo.admin.ch ist Preisträger
geo.admin.ch gewinnt den Preis EUROGI / ESDI-Net Awards 2011
vom 29. September 2011
geo.admin.ch gewinnt den Preis EUROGI / ESDI-Net Awards 2011 in der Kategorie Technologie, dies auch Dank der mobile Lösung, die von terrestris entwickelt wurde:
http://www.eurogi.org/esdinet/awards/2011.html
EUROGI / ESDI-Net ist die European Umbrella Organisation for Geographic Information / Network for promotion of cross border dialogue and exchange of best practice on Spatial Data infrastructures (SDI’s) throughout Europe
Offizieller Link:
http://www.geo.admin.ch/internet/geoportal/de/home/current/news20110928.html
Bericht über die FOSS4G
Eine interessante Konferenz in Denver, Colorado, USA
vom 19. September 2011
FOSS4G Denver 2011
Die FOSS4G fand in diesem Jahr vom 12.-16.09.2011 in Denver, Colorado statt. Mit knapp 900 Anmeldungen war dies die bisher größte FOSS4G-Konferenz. Neben Workshops und Tutorials wurde in 150 hochwertigen Präsentationen über Entwicklung, Status und Einsatz von OpenSource Software informiert.
Im Vergleich zu den Konferenzen der vergangenen Jahre fanden in diesem Jahr mehr Präsentationen mit eher technik-lastigem Inhalt statt. Neben neuen Projekten, die vor allem über neue WebMapping Framework-Entwicklungen wie „MapQuery“, „JQuery Geo“ oder auch „GeoMap“ berichteten, wurde natürlich der Stand der bereits „altbewährten“ Projekte vorgestellt.
Zusammenwirken von Projekten
Daneben zeichnet sich ein weiterer Trend ab: Mit zunehmender Reife der Projekte ist ein starkes Bestreben auszumachen, verschiedene Projekte in sogenannten “Stacks” zusammenwirken zu lassen, um weite Anforderungsbereiche abdecken zu können.
Das vielleicht prominenteste Beispiel hierfür ist die OpenGeo-Suite, die maßgeblich aus den Komponenten PostGIS, GeoServer, GeoWebCache, OpenLayers und GeoExt besteht. Das oft von Seiten proprietärer Hersteller vorgebrachte Argument, dass niemand ernsthaft hinter OpenSource Projekten steht, wird hier exemplarisch ausgehebelt: Die OpenGeo-Suite ist sowohl als Community- als auch als käufliche Enterprise-Edition mit Support, Schulungen und Bugfix-Garantie erhältlich. Als Exklusiv-Partner von OpenGeo für Deutschland und Österreich erhalten Sie Informationen zur OpenGeo-Suite von terrestris oder direkt über OpenGeo.
Aber auch in anderen Projekten ist das Bemühen des Zusammenwirkens über Projektgrenzen hinweg zu sehen. Zu nennen ist hier besonders der Mapserver Stack. Geplant ist, Projekte wie TinyOWS, MapCache und MapServer unter einem Dach zusammen zu führen. Mit derselben Konfiguraton wird MapServer so um die WFS-T Schnittstelle (TinyOWS) und Tile-Caching Schnittstelle (MapCache) erweitert. Erste Schritte zur Realisierung wurden bereits eingeleitet, mit einer ersten Version ist Anfang 2012 zu rechnen.
QGIS Server
Als neuer Stern am WMS-Server Himmel ist mit Sicherheit der QGIS Server anzusehen. Pirmin Kalberer von unserer Partnerfirma SourcePole stellte die neuen Funktionen und die neue QGIS-Erweiterung „QGIS-Cloud“ vor, die ein einfaches Publizieren von Geodaten mittels QGIS Server über einen CLoud-Server erlaubt. Weiterhin ist das nahtlose Zusammenarbeiten zwischen dem mittlerweile weitreichend anerkanntem und funktional exzellent ausgestattetem Desktop-GIS QGIS als Konfigurations-Oberfläche und QGIS-Server zu erwähnen. Ein in QGIS erstelltes Projekt inklusive interaktiv über den QGIS-Print-Composer erstelltes Print-Layout kann durch einfaches Einstellen im QGIS-Server 1:1 als „erweiterter“ WMS publiziert werden. Erweitert deshalb, weil der Print-Composer ebenso über eine HTTP-Schnittstelle („GetPrint“) angesteuert werden kann. Das Erstellen von Druckvorlagen mittels Programmierung oder auch Bearbeitung von Konfigurationsdateien entfällt somit. QGIS Server bietet also einen stabilen Kartenserver mit großem Fokus auf einfache Bedienung.
OpenSource wird Mobil
Ein großer Fokus der OpenSource-Community lag in diesem Jahr auch auf der Entwicklung von mobilen Clienten. Neben der Entwicklung von Desktop-GIS wie gvSIG-Mobile, die auf mobilen Endgeräten funktionieren, steht insbesondere die Entwicklung von WebGIS-Clienten im Fokus, die in mobilen Browsern lauffähig sind. Durch die Implementierung von Touch-Funkionalitäten in OpenLayers anlässlich eines Code-Sprint im Februar in Lausanne wurde die Basis für weitere Entwicklungen gelegt. Zu nennen sind hier Entwicklungen von camptocamp für die Hochschule Lausanne sowie der von terrestris entwickelte, auf GeoExt-Technologie basierende Client des Schweizer Bundes. Der Quellcode hierfür wird in einer der nächsten GeoExt-Releases enthalten sein.
PostGIS 2.0
Mit großer Spannung wird die neueste Version PostGIS 2.0 erwartet. Leo Shu und Regina Obe haben auf der FOSS4G vorab über maßgebliche Neuerungen in PostGIS 2.0 berichtet. Der Fokus liegt bei der neuen Version im Wesentlichen auf 3 Punkten:
- Erhöhung der Benutzerfreundlichkeit: PostGIS wird künftig über einen einfachen Funktionsaufruf in einer Datenbank installiert. Aus der bekannten Metadaten-Tabelle „geometry_columns“ wird eine View, die datenbankseitig automatisch angelegt wird. Fehler durch vergessene oder falsche Angaben sind so künftig ausgeschlossen.
- PostGIS wird 3D-fähig: Dafür wurden neue Datentypen und eine Fülle von neuen Funktionen angelegt. Das größte Problem besteht derzeit noch in den Clienten, die diese Datentypen auch verarbeiten können.
- Den vermutlich größten Sprung macht PostGIS 2.0 aber in der Rasterverarbeitung. Einfache Import/Exportwerkzeuge, Funktionen zur Umwandlung von Vektor in Raster und umgekehrt als auch Funktionen für Karten-Algebra und das Verändern der Auflösung für beispielsweise Luftbilder sind auf jeden Fall sehr vielversprechend. Die weitere Entwicklung wird zeigen, ob große Rasterdatenmengen tatsächlich effektiver in einer Datenbank gespeichert werden. Die Verwaltung der Daten wird so auf jeden Fall deutlich vereinfacht.
WMS Shootout
Ein Höhepunkt der Konferenz war mal wieder der WMS-Shootout, an dem in diesem Jahr 6 Projekte teilgenommen haben. Ziel ist es, unter gleichen Bedingungen die Performanz von verschiedenen WMS-Servern zu testen. Gewinner sind auf jeden Fall sowohl alle Projekte als auch die Community, da Erkenntnisse im Performanz-Gewinn auf jeden Fall allen Projekten zugute kommen, denn alle Code-Verbesserungen müssen auf jeden Fall in die nächsten Releases einfließen. Gezeigt hat sich zudem, dass trotz der „Konkurrenz“ die einzelnen Teams durch Weitergabe von Ideen und Konfigurations-SLD eng zusammengearbeitet haben. Als „Sieger“ im Shootout sind wie im letzten Jahr Mapnik und Mapserver zu nennen. Neben dem WMS-Shootout fand in diesem Jahr auch erstmals ein „WPS Shootout“ statt, dessen Präsentation allerdings sehr amerikanisch aufgemacht wurde und so aus Sicht des Beobachters der eigentliche Fokus etwas in den Hintergrund gerückt wurde.
Ausblick
Die bereits in den letzten Jahren festgestellte „Reife“ vieler Projekte wird nach Meinung von Till Adams durch den Trend, Projekte zusammenwirken zu lassen, verstärkt. Festzustellen ist, dass OpenSource Software auch im Desktop-Bereich durch Projekte wie QGIS, gvSIG und OSSIM stark aufgeholt hat und auch hier echte Alternativen anbieten kann. Auch die zunehmende Präsenz von Firmen aus der proprietären Welt auf der FOSS4G zeigt die zunehmende Wahrnehmung und Wertschätzung von OpenSource. Daneben ist das Zusammenwachsen der OpenStreetMap-Community mit der FOSS4G-Community festzustellen. Die internationale OpenStreetMap-Konferenz „SotM“ (State of the Map) fand unmittelbar vor der FOSS4G ebenfalls in Denver statt. Einige Präsentationen von Aktivisten der einen Community auf der jeweils anderen Konferenz unterstreichen diesen Trend.
Wir hoffen sehr, dass sich sämtliche Trends auf der nächsten FOSS4G, die in Peking stattfinden wird, bestätigen werden.
terrestris ist umgezogen!
Bitte beachten Sie unsere neue Adresse
vom 16. September 2011
Eine gute Vorbereitung erspart einem manchen Kopfschmerz. Heute früh um 07:45 Uhr rückte das beauftragte Umzugsunternehmen an und nach 1 Stunde und 30 Minuten war das Büro in der Irmintrudisstr. 17 leer.
Die neuen Büroräume in der Pützchens Chaussee 56, 53227 Bonn waren fast ebenso schnell wieder gefüllt, sodass der eigentliche Umzug in etwas mehr als einem halben Tag erledigt war.

Aktuell um 17:00 Uhr funktionieren sogar wieder unser Internet und Telefon. Wir werden zwar noch ein paar Tage brauchen, bis alles wieder einen Platz gefunden hat, aber die Arbeiten gehen weiter.
Mobiler Kartenclient des Geoportal Bund geo.admin.ch der Schweiz ist online
Schweizerische Geodaten jetzt auch über mobile Endgeräte wie Smartphones zugänglich
vom 7. September 2011
Bern/Bonn, 07. September 2011 – Das Geodatenportal des Schweizerischen Bundes ist beliebt: Bis zu 10.000 Nutzer täglich zählt allein der Kartenviewer auf map.geo.admin.ch. Hierüber können Bürgerinnen und Bürger Geodaten betrachten, ausdrucken und bestellen. Seit Anfang September 2011 können diese qualitativ hochwertigen Daten auch auf mobilen Endgeräten (Smartphones) genutzt werden. Die webbasierte Lösung „mobile.map.geo.admin“ funktioniert sowohl auf Android- Geräten als auch iPhones und iPads.
Zugang einfach und unkompliziert
Der Schweizerische Bund erarbeitete zusammen mit Kantonen, Städten, Hochschulen und Privaten die Grundlagen für mobile.map.geo.admin.ch, das Geodatenangebot für mobile Geräte. Die Firma terrestris GmbH & Co. KG aus Bonn wurde mit der Umsetzung dieses auf OpenLayers und SenchaTouch basierenden WebClient beauftragt, der als Open Source Software zur Verfügung gestellt wird. Nutzerinnen und Nutzer von mobile.map.geo.admin.ch müssen keine zusätzliche Software herunterladen und brauchen weder Login noch Passwort. Die Schweizerische Bundesverwaltung erfüllt mit dem Angebot den Auftrag, Geodaten einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen, wie es das Schweizerische Geoinformationsgesetz verlangt. http://mobile.map.geo.admin.ch ist ab sofort verfügbar: Wer die URL auf seinem mobilen Gerät eingibt, gelangt automatisch zur mobilen Version des Kartenviewers.
Praktische Informationen an Ort und Stelle
Geodaten des Schweizerischen Bundes haben meistens amtlichen Charakter und sind qualitativ hochwertig, dokumentiert durch das Gütesiegel «Eidgenossenschaft». Auch historisches Kartenmaterial steht zur Verfügung, so dass Anwender sich zum Beispiel an Ort und Stelle darüber informieren können, ob sie sich auf einem historischen Verkehrsweg befinden oder Informationen über historische Gebäude in ihrem Blickfeld abrufen können. Es kann ebenso nach Gemeinden, Ortschaften, Gewässern oder Bergen gesucht werden („Welcher Berg ist das?“). Weiter erhältlich sind unter anderem Informationen über Gefahrenzonen („Befinde ich mich hier in einer Gefahrenzone?“), Naturschutzgebiete („Ist das hier ein Amphibienlaichgebiet?“) sowie Stadt- und Siedlungsentwicklung („Wie sah es hier vor 100 Jahren aus?“).
Zusätzlich stehen folgende Funktionen zur Verfügung:
- Adresssuche (aktuelle Adressen sowie im Bau befindliche Gebäude)
- Suche nach Orts- und Flurnamen
- Feedbackfunktion, mit der Korrekturen von Dateninhalten gemeldet werden können (z.B. Wanderwege, die nicht wie angegeben verlaufen, oder falsche Gebäudeadressen samt Angabe der richtigen Adresse.)
Werbefrei und langfristig verfügbar
Das Geoportal des Bundes inklusive des mobilen Kartenviewers wird vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo im Auftrag des Koordinationsorgans für Geoinformation des Bundes betrieben. Dritte erhalten keinen Zugang zu Nutzerdaten, und die langfristige Verfügbarkeit ist auch in Zukunft gewährleistet. Das Angebot ist werbefrei und nur online verfügbar: Daten können nicht lokal gespeichert werden, da sonst aus lizenztechnischen Gründen Kosten berechnet werden müssten. Die Nutzung von mobile.map.geo.admin ist (abgesehen von der Internetverbindung) kostenlos. Gleichzeitig wird auch eine Programmierschnittstelle API frei zur Verfügung gestellt, beispielsweise für Entwickler und Firmen, die Daten für eigene Anwendungen nutzen wollen.
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Über swisstopo
Das Bundesamt für Landestopografie (swisstopo) ist das Kompetenzzentrum der Schweizerischen Eidgenossenschaft für Geoinformation, d.h. für die Beschreibung, Darstellung und Archivierung von raumbezogenen Geodaten (Bsp. Landeskarten, Höhen- und Landschaftsmodelle, Satellitenbilder, Orthofotos) zuständig.
swisstopo vermisst die Schweiz, erhebt und dokumentiert Veränderungen der Landschaft (geologische, geodätische und topografische) und stellt Karten der Schweiz her. Die Landeskarten (Papier und digital) in verschiedenen Maßstäben werden regelmäßig aktualisiert und veröffentlicht. Dank ihrer Qualität und Genauigkeit genießen sie schweiz- und weltweit ein hohes Ansehen. In Zusammenarbeit mit Bund, Kantonen, Gemeinden und der Privatwirtschaft stellt swisstopo Geodaten für die breite Nutzung zur Verfügung. Das Geoinformationsgesetz (GeoIG) bildet dazu die gesetzliche Grundlage. Als Oberaufsichtsstelle nimmt swisstopo sämtliche Belange für die amtliche Vermessung und der öffentlich-rechtlichen Eigentumsbeschränkungen (ÖREB-Kataster) wahr.
swisstopo wurde 1838 gegründet und gehört heute zur Gruppe armasuisse im Eidgenössischen Departement für Verteidigung, Bevölkerungsschutz und Sport (VBS). Der moderne Produktionsbetrieb mit 320 Angestellten befindet sich in Wabern bei Bern.
Über terrestris
terrestris ist eine Geoinformatikfirma aus Bonn und ursprünglich eine Ausgründung aus der Universität Bonn. Seit 2002 ist terrestris in der Konzepterstellung, Implementation und Unterhaltung von Geodateninfrastrukturen und Geoportalen unter Verwendung von Open Source Software wie PostGIS, OpenLayers und GeoServer aktiv. Ein Fokus liegt dabei auf der Geodatenakquise in Echtzeit für Umweltmonitoring. Dafür werden drahtlose Sensornetzwerke verwendet und deren Daten in einer WebGIS-Umgebung dargestellt. Zu den Kunden von terrestris zählen die Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Baden-Württemberg, die TÜV Rheinland Gruppe, die Universität Kopenhagen, das Forschungszentrum Jülich und neben anderen Kunden diverse Kommunen. Die Firma terrestris hat bisher erfolgreich Projekte im Nahen Osten (Qatar), Afrika (Benin) und Europa (Deutschland, Schweiz, Österreich, Spanien, Dänemark) durchgeführt und ist aktuell in einem hydrologischen Forschungsprojekt in Asien (Mongolei) involviert.
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Pressekontakt
Dipl.-Geogr. Hinrich Paulsen
terrestris GmbH & Co. KG
Irmintrudisstr. 17
53111 Bonn
0228 – 962 899 51
info@terrestris.de
www.terrestris.de
WebGIS der Stadt Soest
Westfalenpost berichtete am 16.08.2011
vom 1. September 2011
Die Stadt Soest arbeitet bereits seit vielen Jahren mit einem modernen WebGIS auf Basis von freier Software, an dessen Erstellung die Firma terrestris beteiligt war. Die Westfalenpost hat in einem Artikel vom 16.08.2011 ihre Leser über die Möglichkeiten des Geoportals informiert. (Leider kann der Artikel aus Urheberrechtsgründen nicht gezeigt werden.)
Aktivitäten von terrestris im September und Oktober
Es gibt viel zu tun!
vom 24. August 2011
Der September naht mit Riesenschritten und wir von terrestris möchten einen kleinen Einblick in anstehende Aktivitäten geben. Hierzu zählen im Wesentlichen:
- Teilnahme an der FOSS4G in Denver, Colorado, USA
Herr Adams und Herr Jansen werden in die USA reisen, um an der diesjährigen FOSS4G aktiv teilzunehmen. Sie werden selbst 2 Vorträge (1) (2) halten, sich ansonsten mit den GIS-Spezialisten diverser Projekte austauschen und, wie in den letzten Jahren auch, mit einem reichen Fundus an Eindrücken, Ideen und Informationen zu aktuellen Trends zurückkehren. Diese Informationen fließen selbstverständlich in die Arbeit von terrestris ein und kommen so unseren Kunden zugute. Die Natur der Sache bringt es mit sich, dass in der Zeit vom 12. bis 24. September diese 2 Personen für die Bearbeitung von Projekten nicht zur Verfügung stehen.
- terrestris zieht um und erhält Verstärkung!
Der neue Mietvertrag ist unterzeichnet und die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren, um die Geschäftsaktivitäten von terrestris in die Pützchens Chaussee 56, 53227 Bonn zu verlegen.
Umzugstag ist Freitag, der 16. September 2011, an dem wir nicht erreichbar sein werden. Wir bemühen uns, den Geschäftsbetrieb ab dem 19. September aus den neuen Räumlichkeiten ohne Unterbrechung fortzusetzen. In den neuen Räumen ist Platz für zwei weitere Mitarbeiter, die ab dem 01.10. respektive 01.11.2011 das terrestris-Team verstärken.
- InterGEO in Nürnberg
In diesem Jahr findet die InterGEO in der Zeit vom 27. – 29. September 2011 in Nürnberg statt und terrestris wird wie letztes Jahr auch einen Stand im OSGeo-Park besetzen. Sollten Sie die InterGEO besuchen, freuen wir uns dort auf Ihren Besuch.
- terrestris Code-Sprint und Klausurtagung
Die Entwickler von terrestris werden sich zur Weiterentwicklung diverser Projekte in der KW 41 (10.-14.10.2011) an einen abgeschiedenen Ort begeben, um ungestört diverse technische Dinge voranzutreiben. Über das sich anschließende Wochenende inklusive Montag, den 17.10., versammelt sich die gesamte terrestris-Belegschaft in Klausur, sodass in dieser Zeit zwar gearbeitet wird, wir jedoch nicht so gut zu erreichen sein werden. Vom 10. bis 17. Oktober ist also auch hier mit Einschränkungen zu rechnen.
Wie man unschwer erkennen kann, sind der September und Oktober bereits reichlich gefüllt und auch die diesjährige Sommerurlaubsperiode von terrestris geht im Monat September zu Ende. Wir bemühen uns, sämtliche Projekte zur Zufriedenheit unserer Kunden voranzutreiben, bitten aber jetzt schon um Verständnis, wenn nicht alle Arbeiten in gewohnter Schnelligkeit durchgeführt werden können.
Treffen Sie uns auf der FOSS4G 2011 in Denver, Colorado
... der Konferenz für freie Software und freie Daten im GIS-Bereich
vom 3. August 2011
Die FOSS4G ist für terrestris mit die wichtigste Konferenz und somit ein Termin, den wir weder verpassen wollen, noch können. Auch in diesem Jahr – und durchgängig seit
2005 – werden wir uns wieder vielfältig an der FOSS4G beteiligen. terrestris ist auch in diesem Jahr Bronze-Sponsor der Konferenz und mit zwei Vorträgen vertreten:
- Till Adams: “Comparing GeoExt, MapQuery and Legato from a technical and collaborative point of view“, 16. September 2011, 10:30 h
- Marc Jansen: “Common pitfalls for users of OpenLayers“, 14. September 2011, 13:00 h
Daneben freuen wir uns auf Vorträge und über Gespräche mit ausgewiesenen Experten zu aktuellen Trends und zu aktueller Software aus dem Geo-Bereich. Ein weiteres Highlight für uns wird sicherlich das Treffen der Partner von OpenGeo im Vorfeld der FOSS4G sein, an dem wir als offizieller OpenGeo-Partner für D/A/CH natürlich teilnehmen. Wir würden uns freuen, Sie auf der FOSS4G zu treffen und uns mit Ihnen über die bunte GIS-Welt mit freier Software und freien Geodaten zu unterhalten. Sollten Sie auch zur FOSS4G fahren, so kontaktieren Sie uns, um eine genaue Zeitabsprache treffen zu können.
terrestris bietet Ausbildungsplatz!
Ausbildung zum/zur Fachinformatiker/in
vom 20. Juli 2011
Die Firma terrestris bietet erstmals in ihrer Firmengeschichte einen Ausbildungsplatz an. Sie können sich von uns im bundesweit anerkannten Ausbildungsberuf “Fachinformatiker/in Fachrichtung Anwendungsentwicklung” ausbilden lassen. Weitere Informationen gibt es unter Über uns/Offene Stellen
terrestris unterstützt ADAC Nordrhein e.V.
Kassensystem für das ADAC Zurich 24h-Rennen
vom 4. Juli 2011
Eigentlich beschäftigt sich terrestris mit der Erstellung von interaktiven Karten im Internet. Deshalb ist es etwas ganz Besonderes, dass wir im Auftrag des ADAC Nordrhein e.V. ein Kassensystem für das 39. ADAC Zurich 24h-Rennen 2011, vom 23. bis 26. Juni 2011 auf dem Nürburgring, erstellt haben.
Die Teams brauchen naturgemäß Kraftstoff, um das Rennen bestreiten zu können und aufgrund der Dauer des Rennens muss häufiger getankt werden. Jetzt kann ein Rennfahrer natürlich nicht wie an einer normalen Tankstelle anhalten, tanken, bezahlen und dann weiterfahren, sondern der Bezahlvorgang muss anders geregelt sein. Hier kommen dann Helfer zum Einsatz, die die von einem Team getankte Menge auf einem Tankbeleg notieren und zu einer Erfassungsstelle tragen. Dort wird per Hand die getankte Menge dem Konto des Teams hinzugefügt, das vorher eine Tankkaution hinterlegt hat. Das von terrestris erstellte System erfasst also sämtliche Beträge und liefert am Ende des Rennens eine Abrechnung über geleistete und noch ausstehende Zahlungen und sorgt so mit dafür, dass die Rennorganisation reibungsloser verlaufen kann.
Auch wenn diese Art von Applikation nicht zum Kerngeschäft von terrestris zählt, hat sich die Umsetzung während des Rennens bewährt. Und der Besuch des Rennens durch Mitarbeiter von terrestris war auch etwas sehr Besonderes!
Regiofreizeit.de in neuem Design
Tourismusportal runderneuert
vom 21. Juni 2011
Das seit langem bestehende Tourismusportal regiofreizeit.de für das nördliche Ruhrgebiet wurde wenige Wochen vor Urlaubsbeginn in Nordrhein-Westfalen in neuer Aufmachung freigeschaltet. terrestris war am Aufbau dieses Portals von Anfang an beteiligt und freut sich mit den Verantwortlichen über diese elegante Modernisierung. Die Pressemitteilung des Kreises Recklinghausen zu diesem Ereignis haben wir verlinkt.
Swisstopo beauftragt mobilen Client
Umsetzung als Open Source Projekt
vom 15. Juni 2011
Das Bundesamt für Landestopographie der Schweiz (swisstopo) ist das nationale Kompetenzzentrum in Bezug auf georeferenzierte Daten. Es stellt, unter anderem, nationale Karten, Höhen- und Landschaftsmodelle, Satellitenbilder und Orthofotos bereit. Das Geoportal des Bundes geo.admin.ch wird vom Bundesamt für Landestopografie swisstopo im Auftrag des Koordinationsorgans für Geoinformation des Bundes betrieben. Alle Daten der Bundesverwaltung sind über das Internet zugänglich unter der URL http://www.geo.admin.ch/ und die Karten unter der URL http://map.geo.admin.ch.
Heutzutage bewegt man sich im Internet nicht nur mit Desktop PCs, die über exakte Eingabewerkzeuge wie z.B. die Maus verfügen, sondern auch mit einer Vielzahl anderer Geräte darunter Smartphones. Die mobile Nutzung des Internets nimmt ständig zu. Viele Datenlieferanten im WWW berücksichtigen bereits diesen Trend, in dem spezielle, auf mobile Endgeräte abgestimmte Webseiten zur Verfügung gestellt werden.
Während geo.admin.ch eine weitreichende Programmierschnittstelle (API) für den Zugang zu ihren Daten und zum Erstellen von webbasierten GIS Applikationen bereitstellte, waren mobile Nutzer bislang noch nicht speziell beachtet. Durch die jetzige Beauftragung von terrestris soll auch diese Nutzergruppe bedacht werden. Unter Verwendung von OpenLayers und Sencha Touch werden drei Komponenten entwickelt:
- Eine Oberflächenbibliothek, die SenchaTouch mit OpenLayers kombinert (GeoExt Mobile, GXM, vgl. untenstehende Links)
- Eine speziell auf swisstopo zugeschnittene API, die in einem weiteren Schritt anderen Nutzern die Erstellung von mobilen WebGIS mit Inhalten von swisstopo erleichtern soll
- Die eigentliche GeoAdmin Mobile-Applikation, welche die API-Möglichkeiten aufzeigt und das Potenzial von GXM ausschöpft. (Beta-Version)
Unser Partner OpenGeo unterstützt eine nachhaltige Entwicklung dieser Arbeit mittels spezieller Code-Reviews durch ihr Team von ausgewiesenen Spezialisten. Vor allem GXM soll von dieser Vielfalt an Einflüssen profitieren.
Dieser Client wird Nutzer in die Lage versetzen, Geodaten von Swisstopo mit den Touch-Screen Funktionalitäten ihrer Endgeräte zu erkunden. Für einen ersten Eindruck können Sie sich folgende Beispiele auf einem mobilen Endgerät ansehen:
http://dev.geoext.org/sandbox/gxm/geoext/gxm/examples/mappanel.html
http://dev.geoext.org/sandbox/gxm/geoext/gxm/examples/layerlist.html
http://dev.geoext.org/sandbox/gxm/geoext/gxm/examples/buttons.html
FOSS4G akzeptiert Beitrag von terrestris
Vortrag auf Englisch
vom 9. Juni 2011
Anlässlich der FOSS4G Konferenz in Denver, USA im September hat sich terrestris wieder mit Präsentationsvorschlägen beteiligt und freut sich bekanntgeben zu können, dass folgender Vortrag akzeptiert wurde:
- Comparing GeoExt, MapQuery and Legato from a technical and collaborative point of view
Sollten Sie zu dieser Zeit in Denver sein, kommen Sie doch und hören sich den Vortrag an.
terrestris jetzt OGC-Mitglied
Ein logischer Schritt
vom 9. Mai 2011
Seit Anfang Mai 2011 ist terrestris Mitglied im Open Geospatial Consortium (OGC). Das OGC ist das Standardisierungsgremium für Geodaten und Geodatendienste. Für uns war dies nach einigen Überlegungen ein logischer Schritt, da sich terrestris durch die Art der Projekte in zunehmendem Maße in einem internationalen und auch kollaborativen Rahmen bewegt. Durch die Mitgliedschaft hat terrestris nun die Möglichkeit, an Diskussionsprozessen teilzunehmen und im Vorfeld zu erfahren, in welche Richtung sich Standards bewegen. Dies wird unsere tägliche Arbeit bereichern, was letztlich unseren Kunden zugute kommt.
FOSSGIS nächste Woche
terrestris in Heidelberg
vom 1. April 2011
Die deutschsprachige Konferenz für Freie und Open Source Software für Geographische Informationssysteme – FOSSGIS findet in der nächsten Woche vom 05. bis 07. April in Heidelberg statt. Wir möchten alle Interessierten herzlich einladen zur Konferenz zu kommen, da dort eine Fülle an Informationen rund um Open Source und GIS präsentiert wird. terrestris wird sich ihren Stand mit ihrer Partnerfirma OpenGeo teilen und dort während der 3 Tage vertreten sein und mit diversen Vorträgen und Workshops zum Programm beitragen. Das Büro in Bonn ist selbstverständlich besetzt, allerdings sind die meisten unserer Entwickler in Heidelberg vor Ort.
ILEWS Buch online
Kostenloser Download
vom 18. März 2011
Das von terrestris mitverfasste und vom BMBF geförderte Buch zu “Integrative Frühwarnsysteme für Gravitative Massenbewegungen” ist kostenlos erhältlich wie bereits am 05. November 2010 an dieser Stelle publiziert. Solange der Vorrat reicht können Exemplare bei
Prof. Dr. Jürgen Pohl
Geographisches Institut
Universität Bonn
Meckenheimer Allee 166
53115 Bonn
angefordert werden.
Das Buch lässt sich mittlerweile auch digital als PDF hier herunterladen. (Dateigröße ca. 80 MB)
OpenLayers Projekt
terrestris bringt sich noch mehr ein
vom 10. März 2011
Im Nachgang zum OpenLayers Mobile Codesprint, der vom 21. bis 25. Februar in Lausanne stattfand, hat Marc Jansen nach einer Abstimmung das Recht erhalten, zum OpenLayers Code unmittelbar beizutragen. Das bedeutet, dass Marc Jansen Code in das SVN hochladen kann, in dem sein Beitrag von den anderen Berechtigten auf Qualität geprüft und schließlich als Bestandteil des OpenLayers-Projektes freigegeben wird.
OpenLayers Mobile Code Sprint in Lausanne, Schweiz
Web-Kartenanwendungen auf Smartphones dank OpenLayers
vom 28. Februar 2011
Eine Woche harte Arbeit zahlt sich aus: In der Zeit vom 21.02.2011 bis 25.02.2011 konnte die OpenSource JavaScript Bibliothek OpenLayers dahingehend erweitert werden, dass nun auch mobile Endgeräte unterstützt werden. Damit ist es möglich, das volle Potenzial von webbasierten Kartenapplikationen auch für Nutzer sogenannter Smartphones bereitzustellen.
Initiiert und organisiert wurde der Mobile Code Sprint federführend von Cedric Moullet (Swisstopo) und Claude Phillipona (camptocamp), die dank der zahlreichen Sponsoren (darunter auch terrestris) eine Gruppe von insgesamt 15 JavaScript-Entwicklern in die Ecole Polytechnique Fédérale (EPFL) nach Lausanne einladen konnten. Von terrestris durfte dankenswerterweise ich, Marc Jansen, in die Schweiz reisen.
Die Ziele, die sich die Truppe um die Kernentwickler Christopher Schmidt, Tim Schaub, Andreas Hocevar, Eric Lemoine, Pierre Giraud, Frédéric Junod und Bart van den Eijnden gesetzt hatten, waren hoch:
- Bedienung der durch OpenLayers dargestellten Karte mittels Fingerspitzengesten. Die OpenLayers-Karte soll sich wie eine native Smartphone-Applikation (sogenannte App) anfühlen
- Exemplarische Oberflächengestaltung analog zu der visuellen Darstellung von nativen Apps mit Hilfe der bekannten und stark verbreiteten JavaScript-Bibliotheken Sencha Touch und jQuery Mobile
- Optimierung der Ladezeiten einer OpenLayers-Kartenanwendung
- Performancesteigerungen in internen Programmierabläufen, um eine flüssige Bedienung bereitzustellen
- Evaluierung und ggfs. Verwendung neuer Technologien wie die Geolocation API, Web Storage, CSS-Transformationen, etc.
- Unterstützung auch für ältere Smartphones ohne Multitouch-Oberflächen, wie sie etwa iPhones oder einige Android-Geräte verschiedenster Hersteller bieten
- Aktualisierung und Neuentwicklung zahlreicher Beispiele, die die Verwendung von OpenLayers zeigen.
Die oben aufgeführten Ziele konnten weitestgehend erreicht werden, sodass OpenLayers nun für die Entwicklung von mobilen webbasierten Kartenapplikationen genutzt werden kann. Am einfachsten kann man die neue oder geänderte Funktionalität anhand von Beispielen verdeutlichen:
- Mobile Navigation (Pinch, Pan, DoubleTap, TapToPan)
- komplexere Oberflächen mit Sencha Touch und Mobile jQuery
- Geolocation
- weitere mobile Beispiele in an mobile Endgeräte angepasster Auflistung
Um die initiale Ladezeit von Karten mit OpenLayers zu reduzieren, wird bei der Erzeugung spezieller OpenLayers-Varianten zukünftig der JavaScript-Kompressor und Optimierer Google Closure eingesetzt. Daneben gab es durch die Integration von Tools wie csstidy und pngcrush Verbesserungen in den externen CSS-Stylesheets und den verwendeten Grafiken.
Bezüglich der Optimierung interner Abläufe ist exemplarisch die Reduzierung der von JavaScript zum Verschieben der Karte benötigten Zeit in Funktionen um unglaubliche 75 % zu nennen. Das so genannte Panning (vgl. obige Beispiele) fühlt sich hierdurch sehr natürlich an und sorgt für eine gute Benutzererfahrung. Auch OpenLayers-Karten, die nicht primär von Smartphones angefragt werden, profitieren von dieser Verbesserung.
Die Änderungen, die gemeinsam entwickelt, qualitätsgesichert und dokumentiert wurden, sind derzeit noch nicht in einem neuen Release OpenLayers 2.11 veröffentlicht. Es ist jedoch mit der Bereitstellung einer entsprechenden Version in Kürze zu rechnen.
An dieser Stelle möchte ich mich als Mit-Sprinter herzlich bei den Organisatoren, Sponsoren und sonstigen Teilnehmern des Sprints bedanken. Die technischen Gegebenheiten am EPFL, die familiäre Atmosphäre und der unermüdliche Einsatz der Teilnehmer trugen dazu bei, OpenLayers weiterzuentwickeln und für die mobile Zukunft zu rüsten.
01.03.2011: Kernentwickler Pierre Giraud und Frédéric Junod hinzugefügt, Rechtschreibung
OpenLayers Codesprint in Lausanne
terrestris sponsort und entsendet Entwickler
vom 21. Februar 2011
Der Inhalt des Internets ist in zunehmendem Maße auf mobilen Endgeräten verfügbar. Hierzu zählen natürlich auch Geodaten in Form von Karten, deren Darstellung auf kleinen Displays, Optimierung von zu übertragenden Datenvolumina, etc. eine technische Herausforderung darstellen. Einer der aktuell beliebtesten Kartenviewer ist OpenLayers, an dessen Funktionsfähigkeit auf mobilen Endgeräten im Rahmen des einwöchigen Codesprints in Lausanne gearbeitet werden soll. Der Codesprint wird von swisstopo und camptocamp organisiert und terrestris unterstützt diesen durch die Entsendung ihres Chefentwicklers Marc Jansen, der u.a. das Buch “OpenLayers – Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten” mitgeschrieben hat.
Wettbewerb “365 Orte im Land der Ideen”
ILEWS-Projekt zum Preisträger gekürt
vom 16. Februar 2011
Seit 2006 prämieren die Initiative “Deutschland-Land der Ideen” und die Deutsche Bank mit dem Wettbewerb “365 Orte im Land der Ideen” unter der Schirmherrschaft des Bundepräsidenten die besten Ideen und Projekte, die zur Zukunftsfähigkeit Deutschlands beitragen. Am 31.01.2011 wurden die Preisträger bekanntgegeben und auch das vom BMBF geförderte Projekt ILEWS – Integrative Frühwarnsysteme für gravitative Massenbewegungen, an dem terrestris maßgeblich beteiligt war, wurde “Ausgewählter Ort 2011″.
Jeden Tag gibt es einen ausgewählten Ort in Deutschland, der dann im Mittelpunkt steht und die Möglichkeit hat, sich und seine Innovationen medienwirksam zu präsentieren. Der Tag für ILEWS ist der 27.09.2011. An diesem Tag wird eine Veranstaltung zur Präsentation des ILEWS-Projektes im Geographischen Institut der Universität Bonn stattfinden.
terrestris mit 4 Vorträgen auf der FOSSGIS vertreten
terrestris unterstützt FOSSGIS
vom 31. Januar 2011
terrestris unterstützt die FOSSGIS in diesem Jahr als Bronze-Sponsor und ist mit den folgenden 4 Vorträgen sowie 3 Workshops vertreten:
- Wie OpenSource Komponenten bei der überregionalen Wasserbewirtschaftung in einem WebGIS zusammenspielen – Vorstellung des WebGIS UEWA bei der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung des Bundes
- Die häufigsten Fallstricke beim Einsatz von OpenLayers und mögliche Lösungsansätze – “Access to restricted URI denied”, “Meine Features sind alle am Äquator” und ähnliche Probleme beseitigen
- Beschleunigung von WebMapServices mit Hilfe verschiedener Proxies – Wenns mal wieder schnell gehen muss
- Imp – INSPIRE metadata parser – PHP-basierter INSPIRE Metadaten Parser
- Einführung in Rich Map Clients mit GeoExt – Anspruchsvolle Benutzeroberflächen für Kartenanwendungen programmieren
- Einführung in die JavaScript-Kartenbibliothek OpenLayers – Dynamische Kartenanwendungen für jede Webseite
- Einfache Rasterdatenverarbeitung mit GDAL – Grundlagenworkshop für Einsteiger -
Weiterführende Informationen zum Programm sind hier zu finden.
Wir sehen uns auf der FOSSGIS!
Vortrag von terrestris an der FH Köln
Webbasierte, überregionale Wasserbewirtschaftung
vom 27. Januar 2011
Auf Einladung von Frau Prof. Dr. Heide Faeskorn-Woyke hat Till Adams, Geschäftsführer der Firma terrestris, an der Fachhochschule Köln auf dem Campus Gummersbach einen Vortrag zum Thema “Webbasierte, überregionale Wasserbewirtschaftung” gehalten. Die Veranstaltung fand im Rahmen des Wahlpflichtfaches GIS statt und konnte diverse interessierte Zuhörer gewinnen. terrestris engagiert sich an dieser Stelle, da sich ihr Nachwuchs aus dem Umfeld der Hochschulen rekrutiert und die Studierenden über solche Veranstaltungen Einblick in die Arbeit von terrestris erhalten.
Frohe Weihnachten…
... und ein erfolgreiches Jahr 2011!
vom 23. Dezember 2010
Das terrestris-Team bedankt sich an dieser Stelle bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Freunden für das im zurückliegenden Jahr entgegengebrachte Vertrauen und wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2011!
Wir werden nun unseren wohlverdienten Jahresendurlaub genießen, sind aber ab dem 03.01.2011 wieder komplett für Sie da.
Neue OpenGeo Suite
Community Edition 2.3.1 verfügbar
vom 8. Dezember 2010
Interessante Masterarbeit zu vergeben
UN-SPIDER und terrestris kooperieren bei der Nachwuchsausbildung
vom 8. Dezember 2010
Die Beschreibung der Aufgabe finden Sie auf unserer englischen Seite. Schalten Sie oben rechts durch Klick auf die Britische Flagge die Sprache um. Durch die Zusammenarbeit mit UN-SPIDER wird Englisch die Arbeitssprache bei der Erstellung der Masterarbeit sein.
terrestris GmbH & Co. KG und OpenGeo geben ihre Partnerschaft zum Wohl der europäischen GIS-Anwender bekannt
OpenGeo Suite Nutzer in Deutschland, Österreich und der Schweiz erhalten Unterstützung durch Experten von terrestris
vom 19. November 2010
Bonn/New York 19.11.2010
OpenGeo, ein weltweit führender Anbieter von Open Source GIS-Lösungen, gab heute eine neue Partnerschaftsvereinbarung mit der terrestris GmbH & Co. KG, einem Hersteller von Geoinformationslösungen aus Bonn, bekannt. Die Firma terrestris beschäftigt Spezialisten, die auf Geodateninfrastrukturen und Open Source Geoportale spezialisiert sind. Diese neue Beziehung erweitert die Angebotsmöglichkeiten von terrestris für Kundenlösungen auf Basis der voll integrierten Geoplattform OpenGeo Suite. Mitarbeiter von terrestris werden Unterstützung für Nutzer der OpenGeo Suite Enterprise Edition in Deutschland, Österreich und der Schweiz in Form von technischem Support anbieten. Die Bearbeitung von komplexeren Anfragen findet in enger Abstimmung mit den Experten von OpenGeo statt. Dabei erarbeitete Lösungen fließen aufgrund des Open Source Charakters der Softwarekomponenten zurück an die Allgemeinheit.
Open Source Technologien werden in zunehmendem Maße von Europäischen Regierungen, Nichtregierungsorganisationen (NGO) und der Wirtschaft als optimale Lösung identifiziert, wobei die OpenGeo Suite die erste Unternehmenslösung im Bereich GIS mit Freier und Open Source Software (FOSS) darstellt. Nach Bekanntgeben der Vereinbarung sagte Hinrich Paulsen, Geschäftsführer von terrestris: “Immer mehr große Organisationen in Europa setzen Open Source GIS-Software erfolgreich in produktiven Umgebungen ein. Die jetzt geschlossene Partnerschaft mit OpenGeo bietet das Beste an Unterstützung durch Kernentwickler der darunterliegenden Software, sodass Kunden noch beruhigter schlafen können.”
Chris Holmes, Präsident der Firma OpenGeo, ergänzte: “Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit terrestris und deren Lokalkompetenz bei der Unterstützung von OpenGeo Suite-Nutzern in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Der Schulterschluss mit terrestris wird den Wert von Open Source generell und der OpenGeo Suite im speziellen für europäische Anwender erhöhen. Schließlich ist terrestris in Zentraleuropa zuhause und kennt sich mit regionalen und lokalen Besonderheiten von Geodateninfrastrukturen aus.”
OpenGeo ist seit langem ein Verfechter von FOSS Implementationen. Diese fördern die kommerzielle Effizienz und Transparenz bei Regierungsaktivitäten. Weltweit bekannt ist OpenGeo als Beitragender zu Open Source GIS Technologien. Die Firma terrestris setzt Open Source Software seit Jahren erfolgreich ein und gibt gewonnene Erkenntnisse in Form von Quellcode und Publikationen an die Gemeinschaft weiter.
Die OpenGeo Suite ist eine komplette, standardkonforme Webkartographieplattform, die den Anforderungen des Open Geospatial Consortium (OGC) gerecht wird. Die Suite baut auf bewährten und zukunftsfähigen Open Source GIS Komponenten auf. Diese interoperablen Komponenten, zu denen GeoServer, OpenLayers, GeoWebCache, PostGIS und GeoExt zählen, werden von aktiven Open Source Gemeinschaften entwickelt und unterhalten. Die OpenGeo Suite erlaubt es Unternehmensnutzern, die kohärenten und leistungsstarken Softwarekomponenten zu nutzen und dies mit der Verlässlichkeit und der Unterstützung eines einzigen, stabilen Anbieters.
Über OpenGeo
OpenGeo ist eine gemeinnützige Unternehmung, deren Ziel es ist, webbasierte GIS-Technologie zu perfektionieren. Die Firma überträgt gewonnene Erfahrungen und Vorgehensweisen aus der Open Source Softwareentwicklung auf Organisationen weltweit, die sich mit räumlichen Fragestellungen beschäftigen. Hierzu statten sie sie mit unterstützten, getesteten und integrierten Open Source GIS Lösungen aus.
OpenGeo unterstützt aktiv auch Open Source Gemeinschaften, indem sie Kernentwickler von PostGIS, Geoserver und OpenLayers beschäftigt. Seit 2002 hat die Firma erfolgreich Kunden wie die Weltbank, Google, die Britische Katasterbehörde, Portland TriMet, MassGIS, Landgate und die Staatliche Kommunikations Kommission Amerikas betreut.
OpenGeo ist die GIS-Abteilung von OpenPlans, einer gemeinnützigen, in New York beheimateten 501(c)(3) Organisation, die sich durch Journalismus und Open Source Software mit Gemeinschaften befasst. Sämtlicher Gewinn von OpenGeo wurde und wird als Unterstützung der Mission von OpenPlans in innovative und nützliche Software reinvestiert.
Über terrestris
terrestris ist eine Geoinformatikfirma aus Bonn und ursprünglich eine Ausgründung aus der Universität Bonn. Seit 2002 ist terrestris in der Konzepterstellung, Implementation und Unterhaltung von Geodateninfrastrukturen und Geoportalen unter Verwendung von Open Source Software wie PostGIS, OpenLayers und GeoServer aktiv. Ein Fokus liegt dabei auf der Geodatenakquise in Echtzeit für Umweltmonitoring. Dafür werden drahtlose Sensornetzwerke verwendet und deren Daten in einer WebGIS-Umgebung dargestellt. Zu den Kunden von terrestris zählen die Bundesländer Niedersachsen, Brandenburg und Baden-Württemberg, die TÜV Rheinland Gruppe, die Universität Kopenhagen, das Forschungszentrum Jülich und neben anderen Kunden diverse Kommunen. Die Firma terrestris hat bisher erfolgreich Projekte im Nahen Osten (Qatar), Afrika (Benin) und Europa (Deutschland, Schweiz, Österreich, Spanien, Dänemark) durchgeführt und ist aktuell in einem hydrologischen Forschungsprojekt in Asien (Mongolei) involviert.
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Pressekontakt
Hinrich Paulsen
terrestris GmbH & Co. KG
+49 228 962 899 51
info [at] terrestris [dot] de
Die Pressemitteilung kann hier im PDF-Format heruntergeladen werden.
Online-Dienst “Projection Utility” veröffentlicht
Bounding Box für EPSG-Code? EPSG-Code zu geographischem Ort?
vom 19. November 2010
Oft stellt sich für geographische Anwendungen die Frage, welche sinnvolle räumliche Begrenzung man für ein bestimmtes Koordinatensystem nutzen bzw. welche Projektion für einen räumlichen Anwendungsbereich geeignet ist. terrestris liefert nun die Antworten auf solche Fragen und stellt einen Online-Dienst zur Verfügung.
Der Dienst “Projection Utility” bietet vorerst folgende zwei Funktionalitäten:
- Bestimmung einer optimalen Bounding-Box für eine bestimmte Projektion
- Bestimmung von passenden Projektionen für einen gegebenen Punkt (Länge/Breite)
Die Implementierung erfolgte in PHP und die angebotenen Schnittstellen sind JSON und JSONP.
Funktionsweise und Beispiele:
Der Dienst ist unter http://www.webmapcenter.de/projection-utility erreichbar und kann über entsprechende URL-Parameter konfiguriert werden.
Beispiel 1 – Aufruf einer Hilfeseite:
http://www.webmapcenter.de/projection-utility/index.php?mode=manpage
Beispiel 2 – Abfrage einer Bounding-Box für das Koordinatensystem EPSG:31467
http://www.webmapcenter.de/projection-utility/index.php?mode=getbbox&srs_num=31467
Beispiel 3 -Abfrage von geeigneten Koordinatensystemen für Bonn
Ein Dank geht auch an http://spatialreference.org, auf deren Daten der Dienst basiert.
ILEWS-Buch veröffentlicht
terrestris Mitautor
vom 5. November 2010
Vom BMBF wurde in den Jahren 2007 bis 2010 das Projekt “Integrative Frühwarnsysteme für gravitative Massenbewegungen (ILEWS)” gefördert. An diesem Projekt war auch die Firma terrestris beteiligt, die sich maßgeblich um das Geodatenmangement und den Aufbau der Portalseite gekümmert hat. Der Projektbericht wurde nun in Form eines Buches vom Klartext Verlag veröffentlicht.
Das Buch verfügt über die Internationale Standardbuchnummer (ISBN) 9783837503616. Es beschreibt die wissenschaftliche Fragestellung, die Methodik sowie Ergebnisse und liefert einen 15 Punkte umfassenden Leitfaden für den Umgang mit gravitativen Massenbewegungen. Das Buch kann man nicht kaufen, sondern gegen Entrichtung einer Schutzgebühr erhalten. Interessenten können sich bis zur endgültigen Klärung des Verfahrens einfach an terrestris wenden.
FOSSGIS 2011
Call for Papers eröffnet
vom 22. Oktober 2010
Die FOSSGIS 2011, die größte deutschsprachige Anwenderkonferenz für Freie Geo-Informationssysteme und freie Geodaten, wird vom 05. – 07. April 2011 an der Universität Heidelberg stattfinden. An der Organisation wird sich terrestris, wie schon viele Jahre zuvor, wieder aktiv beteiligen.
Der Call for Papers ist am Mittwoch, dem 20.10.2010, eröffnet worden. Weitere Informationen und Termine sind hier zu finden.
Erneuerbare Energienatlas online
Gemeinsame Pressemitteilung
vom 12. Oktober 2010
Anlässlich der offiziellen Freischaltung des “Energieatlas”, für den terrestris das technische Konzept erarbeitet hat, haben der Kreis Recklinghausen, die WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH, die Städte Bottrop und Gelsenkirchen sowie der Verein zur Förderung erneuerbarer Energien in Gladbeck (VEE) folgende gemeinsame Pressemitteilung herausgegeben:
Der „Energieatlas“ zeigt unter www.energieatlas.org Infos zur Energieregion Emscher-Lippe
„Mit dem Energieatlas kann man auf einen Klick die vielfältigen Potenziale der erneuerbaren Energien in der Emscher-Lippe-Region entdecken“, darin sind sich der Landrat des Kreises Recklinghausen, Cay Süberkrüb, Oberbürgermeister der Stadt Bottrop Bernd Tischler und der Solarbeauftragte der Stadt Gelsenkirchen, Armin Hardes einig.
Wo wird Biodiesel produziert? An wen wende ich mich, wenn ich eine Solarstrom- oder Photovoltaikanlage auf meinem Dach installieren will? Wie viel Stromleistung erzeugt das nächste Windrad? Diese und viele andere Fragen lassen sich bei einer virtuellen Entdeckungstour in der interaktiven Kartenanwendung www.energieatlas.org schnell und einfach beantworten.
So zeigt der Energieatlas u.a. die Standorte von ca. 100 Energieunternehmen oder gibt Auskunft über die rund 2.400 Solarstromanlagen in der Region. Insgesamt lassen sich rund 3.400 verschiedene Objekte in verschiedenen thematischen Karten abrufen. Darüber hinaus nennt der Energieatlas zentrale Ansprechpartner, gibt Informationen zu Förderprogrammen und hält nützliche Daten und Fakten bereit.
„Die Bereitstellung solch einer breiten Information ist dank der guten Kooperation der öffentlichen und privaten Projektpartner in der Region möglich“, meint Cay Süberkrüb. Neben dem Kreis Recklinghausen sind die Städte Bottrop und Gelsenkirchen, die WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH und der Verein zur Förderung erneuerbarer Energien in Gladbeck (VEE) beteiligt.
Weitere Informationen finden Sie unter www.energieatlas.org/pressematerial.php.
Ansprechpartner: Anja Sigesmund, Tel: 0 23 61/ 53 4500
anja[punkt]sigesmund[at]kreis-recklinghausen[punkt]de
Impressionen aus der Mongolei
WebGIS mit Bildern und GPS-Tracks
vom 6. Oktober 2010
Die zweiwöchige Mongolei-Reise im Rahmen der Phase2 des MoMo-Projektes hat unzählige Eindrücke bei den Teilnehmern hinterlassen. Um Sie an den Impressionen teilhaben zu lassen hat terrestris eine interaktive Karteanwendung entwickelt, die GPS-Tracks und geolokalisierte Bilder bereitstellt.
Unter http://www.webmapcenter.de/momo_mongolei können Sie Ihren virtuellen Rundgang durch die Mongolei starten.
Die Daten werden im Laufe des Projektes in unregelmäßigen Abständen aktualisiert. Weitere Besuche lohnen sich also.
Aktuelles aus der Mongolei
Ziele erreicht
vom 1. Oktober 2010
In der Mongolei fand am 21. und 22.09.2010 das Auftakttreffen für Phase 2 des MoMo-Projektes statt. Hierbei ging es für terrestris darum, die mongolischen Projektpartner kennen zu lernen und alle Projektbeteiligten über die von terrestris in den nächsten 3 Jahren durchzuführenden Arbeiten zu informieren. Anschließend stand das Kennenlernen des Untersuchungsgebietes im Sognogor-Tal auf dem Programm. Dieses Tal befindet sich im oberen Teil des Kharaa Einzugsgebietes und die Arbeiten dort sollen Erkenntnisse über die Hydrologie liefern.
Hierzu wurde aktuell eine Wetterstation installiert, die im nächsten Jahr um weitere Stationen und Pegel erweitert werden soll. Diese Messkampagne wird durch Stationen in der Nähe von Darkhan ergänzt, wo verschiedene Projektpartner sich mit der Siedlungswasserwirtschaft der Stadt und speziellen Wasser- und Abwasserproblemen der Ger-Siedlungen beschäftigen. Auch dieser Teil des knapp 15.000 km² großen Untersuchuchungsgebietes wurde besichtigt.
Insgesamt hat die 2 Wochen währende Reise einen guten Überblick über die Situation in der Mongolei und die anstehenden Arbeiten geliefert. Die nächste Reise in die Mongolei ist für den Frühsommer 2011 geplant.
Mongolei-Reise gestartet
2 Wochen für IWRM
vom 19. September 2010
In den frühen Morgenstunden des Sonntags ist Hinrich Paulsen in die Mongolei aufgebrochen. Mit der Bahn zum Düsseldorfer Flughafen und anschließend mit Aeroflot über Moskau nach Ulaanbaatar. In Düsseldorf stießen die Kollegen der Uni Heidelberg dazu, die in Form einer Wetterstation (34 kg) und zwei Batterien (je 11 kg) ordentlich Übergepäck dabei hatten. Zum aktuellen Zeitpunkt (Sonntag 16:00 Uhr) ist die erste Etappe geschafft und in 2 Stunden startet der Anschlussflug.
Die Stadt und der erste Konferenztag- terrestris auf der FOSS4G: Tag 2 und 3
Impressionen von der FOSS4G 2010
vom 8. September 2010
Nach der Anreise am vergangenen Sonntag hatten wir am Montag Zeit, uns in Barcelona umzuschauen. Eine vorzeitige Anmeldung an der Konferenz war leider noch nicht möglich. Natürlich ist ein Besuch des Stadions Nou Camp, Heimspielstätte des FC Barcelona, Pflicht. Auch wenn weder Puyol noch Messi interviewt werden konnten, so trafen wir doch einige Nachwuchsspieler des FC Barcelona, die uns gerne Rede und Antwort standen.
Dienstags startete die Konferenz: Nachdem Lorenzo Becchi vom lokalen Organisationskommitee die über 800 Teilnehmer begrüßt hatte, konnte im Auditorium den sehr guten Vorträgen von Miguel Montesinos, Schuyler Erle und Arnulf Christl gelauscht werden. Der reguläre Vortragsteil fand anschließend in 5 parallelen Tracks statt. Auch Till Adams sprach – eingerahmt von Andreas Hocevar und Eric Lemoine – zum Thema “GeoExt and MapFish Client components: how to migrate”.

Das Stadion Nou Camp

Horst Düster und Stefan Holl

Ort der Veranstaltung

Willkommensgruß

Plenum

GeoJQuery Posterbeitrag
Auf nach Barcelona – terrestris auf der FOSS4G: Tag 1
Impressionen von der FOSS4G 2010
vom 6. September 2010
Die FOSS4G, die wichtigste internationale Konferenz für Freie und Open Source Software, macht dieses Jahr Halt in Barcelona. terrestris ist Sponsor der Veranstaltung und auch im regulären Programm stark vertreten: insgesamt 5 Vorträge, ein Posterbeitrag und die Teilnahme an Codesprints /
Birds of a Feather Sessions sprechen eine deutliche Sprache.
Mit sechs Personen sind wir am Sonntag, dem 5. September, nach Spanien gereist. Um 17.00 Uhr flogen wir ab Köln/Bonn und trafen bereits auf dem Flughafen bekannte Gesichter: Astrid Emde, Christoph Baudson und Toni Pignaro von der Bonner Firma Wheregroup (bekannt vor allem aus dem Mapbender-Projekt) und Christian Willmes (Universität Köln) waren auch auf dem Weg zur FOSS4G.
Barcelona hat Charme, das wird jedem schnell klar, der die Stadt besucht. Eine interessante und vielfältige Architektur, entspannte 28°C und viele Menschen unterwegs. Uns gefällt Kataloniens Hauptstadt bereits nach wenigen Stunden.
Die Konferenz beginnt für uns erst am Dienstag, heute werden wir uns die Stadt weiter anschauen und die Zeit am Mittelmeer genießen.

terrestris vor dem Abflug nach Barcelona

Bekannte Gesichter schon am Flughafen: C. Willmes, A. Emde, C. Baudson und T. Pignaro
FOSS4G nächste Woche
Eingeschränkter Service von terrestris
vom 1. September 2010
In der nächsten Woche findet die FOSS4G in Barcelona statt und terrestris ist nicht nur Bronze-Sponsor dieser Veranstaltung, sondern nimmt auch mit insgesamt 6 Personen teil. Das bedeutet, dass unsere Erreichbarkeit per E-mail nach wie vor gegeben ist, die telefonische Verfügbarkeit aber leiden wird. Gleichermaßen werden wir uns natürlich auf die Inhalte der Konferenz konzentrieren und weniger an unseren Projekten arbeiten. Wir bitten hierfür um Verständnis und um Berücksichtigung bei Kontaktversuchen mit uns. Für alle, die nicht in Barcelona dabei sein können, werden wir an dieser Stelle täglich von der Konferenz berichten, sodass auch Sie sich einen Eindruck von den Geschehnissen dort verschaffen können. Schauen Sie also nächste Woche gerne öfter mal vorbei.
terrestris nutzt Ökostrom
terrestris wechselt den Stromanbieter
vom 23. August 2010
Die Firma terrestris setzt sich aktiv für den Klimaschutz ein. Seit August dieses Jahres wird das Büro in Bonn mit Ökostrom der Firma ENTEGA betrieben, der zu 100% aus erneuerbaren Energiequellen generiert wird. Wir leisten damit einen – wenn auch kleinen – Beitrag zum Klimaschutz.
Fragen beantworten und OpenLayers-Buch gewinnen
OpenSourcePress verlost Jansen/Adams: "OpenLayers - Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten"
vom 5. August 2010
Der Verlag OpenSourcePress aus München verlost aktuell bis Sonntag das von M. Jansen und T. Adams geschriebene Buch “OpenLayers – Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten“. Wer also bislang noch kein Exemplar erworben hat, kann jetzt mit etwas Glück eines gewinnen.
In dem im April dieses Jahres erschienenen Buch geht es um alle Komponenten eines OpenSource-GIS-Stacks: Neben der JavaScript-Bibliothek OpenLayers lernen Sie die APIs von Google Maps, Yahoo und Konsorten ebenso kennen, wie die populären Kartenserver UMN Mapserver und Geoserver. Vervollständigt wird der Stack mit einer Betrachtung der Datenbank PostgreSQL und dem GIS-Aufsatz PostGIS. Viele Beispiele und eine ausführliche allgemeine Einführung in den Themenkomplex sowie ein kostenloses Zusatz-Kapitel zur Programmiersprache JavaScript (Direktlink auf das PDF, ca. 370 KB) runden das Buch ab.
Was sagen andere zum Buch:
“Wer schon immer einmal eine Karte auf seiner Homepage einbinden und dort interessante Orte hervorheben wollte, findet hier das nötige Rüstzeug. [...] findet man viele aufeinander aufbauende Implementationsbeispiele und kann so OpenLayers gleich auf der eigenen Homepage ausprobieren.” (Rezension im Computermagazin c’t, 15/2010, S. 183)
“So ausführlich und mit so vielen Beispielen gewürzt wünscht man sich jede Dokumentation. Und die Autoren schaffen es trotz der manchmal doch ziemlich komplexen Materie allgemeinverständlich zu bleiben. Vielleicht liegt es an meiner generellen Affinität zu Karten, speziell Karten im Web, aber ich habe während der Lektüre kein einziges Mal gelangweilt weitergeblättert — wie es mir sonst oft bei Computerbüchern geschieht. Daher: Fünf Sterne für das Buch und eine unbedingte Leseempfehlung.” (http://www.schockwellenreiter.de/blog/2010/05/28/ich-habe-noch-mehr-gelesen/)
Sollte einem das Glück dann nicht hold sein: Nicht verzagen… Das Buch ist sowohl über den Verlag, einschlägige Internetbuchhändler und auch über die Lieblings-Buchhandlung “um die Ecke” zu beschaffen.
Erneuerbare Energienatlas online
Testversion freigeschaltet
vom 15. Juli 2010
Die interaktive Kartenanwendung “Energieatlas” widmet sich dem Thema erneuerbare Energien in der Emscher-Lippe-Region. terrestris hat hierfür das technische Konzept erarbeitet. Unter der URL www.energieatlas.org präsentieren der Kreis Recklinghausen, die WiN Emscher-Lippe Gesellschaft zur Strukturverbesserung mbH, der Verein zur Förderung erneuerbarer Energien in Gladbeck (VEE) sowie die Städte Bottrop und Gelsenkirchen Informationen rund um das Thema erneuerbare Energien im Internet.
Akteure und Interessierte aus dem Bereich “Erneuerbare Energien” sind eingeladen zum Energieatlas beizutragen. Organisationen, die im Energieatlas aufgeführt werden möchten, können unter www.energieatlas.org/kontakt.php mit den Verantwortlichen des Energieatlas in Verbindung treten. Die offizielle Freischaltung und Präsentation der Endversion ist für Ende September 2010 geplant.
Mongolei-Projekt gestartet
MoMo Auftakttreffen in Magdeburg
vom 7. Juli 2010
Am vergangenen Freitag, den 02. Juli 2010 fand das Auftakttreffen der Phase 2 des MoMo-Projektes am Helmholtz Zentrum für Umweltforschung (UFZ) in Magdeburg statt. Das Projektkonsortium besteht aus folgenden 12 Organisationen plus terrestris:
- Department Aquatische Ökosystemanalyse und Management (ASAM) im UFZ
- Department Ökonomie im UFZ
- Department Landschaftsökologie im UFZ
- Umwelt- und Biotechnologisches Zentrum (UBZ) im UFZ
- Center for Environmental Systems Research (CESR)
- Seeconsult GmbH
- Universität Heidelberg, Geographisches Institut
- p2m Berlin GmbH
- Bergmann Clean Abwassertechnik GmbH (BCAT)
- Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei Berlin (IGB)
- Bauhaus Universität Weimar
- Fraunhofer Anwendungszentrum für Systemtechnik (FhAST)
Da nicht alle Organisationen in Phase 1 des Projektes zum Konsortium gehörten, gab es dicht gedrängte Vorträge, um alle Beteiligten über die bisher erfolgten Arbeiten zu informieren und einen Ausblick auf die bevorstehenden Projektschritte zu geben. Darüberhinaus wurden viele Details der künftigen Zusammenarbeit besprochen, die in der Woche vom 19. bis 26. September bei einem Auftakttreffen in der Mongolei mit den mongolischen Partnern fortgesetzt werden soll.
BLE erteilt Auftrag
terrestris und SimpleThings erarbeiten GDI
vom 25. Juni 2010
Die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) verfügt über das Kompetenzzentrum für Geoinformationswesen und Fernerkundung (CC G+F) des Geschäftsbereichs des Bundesministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV). Im Rahmen dieser Zuständigkeit hat die BLE die Aufgabe, eine Geodateninfrastruktur für den Geschäftsbereich des BMELV aufzubauen und zu betreiben.
Die Firmen terrestris und SimpleThings haben sich wie im Falle des Geoportals Berlin/Brandenburg zu einer erfolgreichen Bietergemeinschaft zusammengeschlossen und wurden von der BLE mit der Umsetzung dieser GDI auf Basis von Open Source Softwarekomponenten beauftragt. Die Firma terrestris freut sich auf eine gute Zusammenarbeit mit allen Projektbeteiligten!
Open Source Park auf der InterGEO 2010
terrestris übernimmt Planungsaufgaben
vom 11. Juni 2010
Seit mehreren Jahren wird Projekten und Firmen, die sich mit Freier Software im Bereich Geographischer Informationssysteme beschäftigen, auf der InterGEO ein spezieller Ausstellerbereich gewidmet, der sich Open Source Park nennt. Auch in diesem Jahr sollen Aussteller aus dem Open Source Umfeld wieder Gelegenheit erhalten, sich in diesem speziellen Bereich zu präsentieren. Die Firma terrestris nutzt und entwickelt seit Jahren Freie Software und hat sich nicht zuletzt vor diesem Hintergrund bereit erklärt, in diesem Jahr Koordinierungsaufgaben bei der Planung des Open Source Park zu übernehmen. Hierzu wird einerseits eng mit dem Veranstalter andererseits aber auch mit den Firmen kooperiert, die diese Arbeiten in den vergangenen Jahren wahrgenommen haben.
terrestris an wissenschaftlichem Projekt beteiligt
Integriertes Wasserressourcen Management in der Mongolei
vom 4. Juni 2010
In der Mongolei besteht eine große Notwendigkeit, vorhandene Wasserressourcen nachhaltig zu bewirtschaften. Vor diesem Hintergrund wurde vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) ein Projekt über 3 Jahre gefördert, in dem sich verschiedene Organisationen aus Deutschland wissenschaftlich und praktisch mit dieser Fragestellung beschäftigten. Das Projekt MoMo war so erfolgreich, dass es jetzt um einen weiteren 3 Jahreszeitraum verlängert wurde und wiederum vom BMBF gefördert wird.
Die Firma terrestris freut sich außerordentlich, in Phase II zum Projekt hinzugestoßen zu sein und wird das Geodatenmanagement verantworten. Weitergehende Informationen werden in kurzen Abständen auf diesen Seiten nach Projektfortschritt publiziert.
terrestris wächst weiter
Herzlich Willkommen, Johannes Weskamm!
vom 5. Mai 2010
Wer hätte das gedacht: Vor 2 Monaten haben wir das terrestris Team mit Christian Mayer verstärkt und heute können wir freudig berichten, dass wir einen weiteren Mitarbeiter gefunden haben. Seit dem 01. Mai 2010 verstärkt Herr Johannes Weskamm unser Team und zwar zunächst an 2,5 Tagen pro Woche, da er aktuell auch noch einen Vertrag an der Uniklinik Köln bis zum 30.06. diesen Jahres innehat. Nach diesem Termin wird Herr Weskamm in Vollzeit für terrestris arbeiten.
Johannes Weskamm hat Geographie sowie Geologie und Kartographie an der Uni in Köln studiert. Des Weiteren arbeitete er unter anderem unter den Professoren Bareth und Fink an der Universität Köln. terrestris heißt Johannes herzlich Willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit!
AmeiN! Handbuch online
Creative Commons Lizenz
vom 29. April 2010
AmeiN! wird von terrestris seit Jahren nicht weiter entwickelt, aber es kommt immer mal wieder vor, dass jemand das Handbuch erwerben möchte. Da wir auch dieses nicht weitergeführt haben, stellen wir es heute ‘as is’ unter einer Creative Commons Lizenz in’s Netz und freuen uns mit allen, denen es von Nutzen ist. Sie können das Handbuch hier herunterladen.
Wir sind überglücklich!
Unser Buch ist da.
vom 26. April 2010
“ES – DAS BUCH”
17,6 x 24,1 x 1,8 cm
ca. 400 Gramm schwer
hat nach langer Fürsorge das Licht der Welt erblickt.
Obwohl so jung redet es wie ein Buch und erzählt am liebsten von
OpenLayers und der Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten.
Diese Geschichten, obwohl nicht dem Genre Märchen zuzurechnen, sind so spannend, dass wir sie Ihnen nicht vorenthalten wollen. Besuchen Sie doch einfach diesen Link des Verlags (diesen bei Amazon oder jenen bei buch.de) und sichern sich noch heute Ihr persönliches Exemplar.
Till Adams und Marc Jansen
Entwickler/in gesucht!
Offene Stelle sofort zu besetzen
vom 21. April 2010
Die Firma terrestris ist nach wie vor auf der Suche nach einer Entwicklerin oder einem Entwickler, die oder der unser Team verstärken möchte. Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!
ILEWS: Frühwarnsystem für Massenbewegungen
Projekt endet im April aber Anlass aktueller denn je
vom 20. April 2010
Im April 2010 ist mal wieder viel los auf der Erde: Der Ausbruch des gleichnamigen Vulkans unter dem Eyjafjallajökull-Gletscher in Island hält ganz Europa in Atem und die Flugzeuge am Boden, während in Brasilien und Südtirol Erdrutsche zahlreiche Menschenleben gefordert haben.
Letzteres Ereignis steht in vergleichsweise engem Zusammenhang mit der Arbeit von terrestris: Seit 2007 arbeitet terrestris im vom BMBF geförderten Projekt “Integrative Landslide Early Warning Systems – ILEWS” mit, das von Forschern der Universität Bonn und der Universität Wien geleitet wird. Im Projekt geht es um die Erforschung eines Frühwarnsystems für Massenbewegungen, wobei sich ein Untersuchungsgebiet in der Schwäbischen Alb und ein Untersuchungsgebiet in Südtirol befindet. Das Projekt wird zum 30.04.2010 beendet, aber die aktuellen Ereignisse unterstreichen, dass dieser Forschungsschwerpunkt nichts von seiner Brisanz für die Gesellschaft eingebüßt hat.
ifgi Spring School in Münster
Kurzbericht von der ifgi Spring School in Münster
vom 7. April 2010
An der diesjährigen Spring School des ifgi (Institute for Geoinformatics) der Universität Münster nahm auch ein Mitarbeiter der Firma terrestris teil. Im zehntägigen Kursprogramm wurden drei Blöcke zu innovativen Themen der GIScience besucht:
- Ontology, Vagueness and Geography (Brandon Bennett, University of Leeds, UK)
- Similarity: Concepts, measures, and applications in (cognitive) spatial sciences (Alexander Klippel, Penn State University, USA )
- Self-organizing Maps (Fernando Bação. ISEGI, New University of Lisbon, Portugal)
Neben einführenden und vertiefenden Vorlesungen in die entsprechenden Themenblöcke wurden durch praktische Arbeiten die Kenntnisse vertieft:
Im Themenblock „Similarity“ wurde unter anderem ein Research Proposal über die Wahrnehmung von “nah und fern” entwickelt. Hier wurde eine Analyse des community- basierten geonames Datensatzes und dessen nearby- Tags vorgestellt, um das unterschiedliche Verständnis von “nah und fern” zu untersuchen.
Eine weitere Ideensammlung zur Integration von self-organizing maps (SOM) in aktuelle Forschungsprojekte stellt eine mögliche Nutzbarkeit von SOM in Hangrutschungsfrühwarnsystemen dar. Hierbei wurde die Anwendbarkeit in dem von terrestris mitbetreuten Forschungsprojekt ILEWS analysiert: Durch Sensormessungen an gefährdeten Hängen und Informationen über tatsächliche Hangrutschungen wäre eine Ableitung kritischer Messwertkombinationen mittels self-organizing Maps denkbar.
Wir danken den Organisatoren für die kostenfreie Teilnahme an der Veranstaltung inklusive gelungenem Rahmenprogramm.
Schulungen zu OpenLayers
terrestris im Programm der Open Source School
vom 1. April 2010
Die Autoren Marc Jansen und Till Adams haben das Buch “OpenLayers – Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten” geschrieben, welches im April im Open Source Press Verlag erscheint. Wer wäre besser geeignet als die beiden, das Thema OpenLayers Interessierten näher zu bringen. Die Firma terrestris ist sehr froh, dass die Open Source School diese Schulung in ihr Programm aufgenommen hat. Weitere Informationen zu Inhalten, Anforderungen an die Kursteilnehmer, Kosten, etc. erhalten Sie hier.
terrestris auf der Geoinformatik 2010
Heißes Thema OpenLayers, Geoext und MapFish
vom 23. März 2010
Vom 17. bis 19. März 2010 fand die Geoinformatik 2010 in Kiel an der Christian-Albrechts-Universität statt. Ein umfangreiches und vielseitiges Programm veranlasste etwa 400 Personen zum Besuch der Tagung. Obwohl der Vortrag von terrestris zum Thema “OpenLayers, Geoext und MapFish” im letzten Block vor Ende der Konferenz am Freitag angesiedelt war, war er mit geschätzten 60 Teilnehmern sehr gut besucht. Das Thema interaktive Kartographie im Netz mit Web 2.0 Techniken ist zum aktuellen Zeitpunkt sehr nachgefragt, worauf die vergleichsweise hohe Teilnehmerzahl zurückgeführt wird.
LINUX Magazin berichtet über FOSSGIS 2010
FOSSGIS 2010 im LINUX-Magazin
vom 10. März 2010
Das Linux-Magazin berichtet gleich dreimal über die FOSSGIS 2010: zur Eröffnung der Konferenz, zu den Lightningtalks und der Keynote sowie einmal mit dem Schwerpunkt auf den OpenStreetMap-Part.
Unsere Eindrücke der FOSSGIS 2010 in Osnabrück
Verlängerte FOSSGIS-Konferenz ein Erfolg
vom 9. März 2010
Für die Firma terrestris ist die alljährliche deutschsprachige Konferenz FOSSGIS (Freie und OpenSource Software für Geoinformationssysteme) eines der Highlights des Jahres.
Die Konferenz 2010 fand vom 02. bis 05. März in Osnabrück auf dem Gelände der Universität bzw. Fachhochschule statt. In diesem Jahr wurde die Konferenz um einen Tag verlängert, um der ersten deutschen OpenStreetMap-Konferenz Platz und einen würdigen Rahmen bieten zu können. Neben freier Software als natürlichem Schwerpunkt der Konferenz war also ein deutlicher Zweitfokus auf freie Geodaten des OpenStreetMap-Projektes festzustellen. Diese Entwicklung bewerten wir überaus positiv.
Worüber wurde nun konferiert? Der gesamte OSGEO-Software-Stack rund um PostgreSQL/PostGIS, UMN Mapserver, Geoserver, OpenLayers, Mapbender, Mapfish (und weitere wie etwa GeoExt) war mit hochwertigen Vorträgen zu Anwendungen und zukünftigen Potenzialen vertreten. Das Programm war unseres Erachtens nach ausgewogen, sowohl was die verwendeten Komponenten als auch die angesprochenen Zielgruppen angeht. Das Publikum der Konferenz war überraschend international: Neben Teilnehmern aus der deutschsprachigen Welt wie Deutschland, Österreich und der Schweiz waren auch Spanier, Niederländer und Schweden anzutreffen.
Neben der eigentlichen Konferenz finden auf jeder FOSSGIS traditionell Anwender- und Entwicklertreffen statt. So ist etwa der Mapbender-Development-Sprint am 05. März hervorzuheben, an dem wir in Person von Marc Jansen teilnahmen. Daneben gab es in diesem Jahr auch erstmalig eine “Birds of a Feather”-Session (ein aus der internationalen Mutterkonferenz FOSS4G bekannter Vortragstypus) zum Thema “GeoJQuery” statt. Interessierte Entwickler trafen sich hier, um offen über die Möglichkeit eines neuen OpenSource-Projektes zu diskutieren, welches die Einfachheit der JavaScript-Bibliothek jQuery mit der umfassenden geografischen Kompetenz von OpenLayers zu kombinieren sucht.
Wie in jedem Jahr haben wir uns gefreut, langjährige Geschäftspartner und Kollegen aus der Branche zu treffen und über die Entwicklungen der GIS-Branche zu sprechen. Neben der Pflege von bestehenden Kontakten wurden darüber hinaus natürlich auch neue Kontakte gewonnen. Wir freuen uns bereits auf die Nacharbeit der entwickelten Ideen mit den entsprechenden Damen und Herren. Oft wurden wir auch zu unserer Idee beglückwünscht, ein Buch zum Thema “OpenLayers – Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten” zu verfassen und herauszubringen.
Fazit: Wir danken den Organisatoren der Konferenz für ihre wunderbare Vorbereitung und Durchführung der Veranstaltung (Stichwort: Catering). Eine anstrengende, aber sehr erfolgreiche Konferenz ist zu Ende gegangen und wir freuen uns jetzt bereits auf die nächste FOSSGIS. Wo und wann die FOSSGIS 2011 stattfindet, ist derzeit jedoch noch nicht bekannt. Über die Seite des FOSSGIS e.V. kann man an dem Diskussionsprozess hierüber teilnehmen und ist dazu auch herzlich aufgefordert.
Die Firma terrestris auf der FOSSGIS:
- Lightning Talk “WebGIS und das Honigmarmeladebrot“, Till Adams
- Keynote “HTML 5, ECMAScript 5 und die Wolke“, Marc Jansen
- Vortrag “Gibt es Alternativen zu OpenLayers?“, Till Adams
- Vortrag “WYTIWYS (What You Type Is What You See)“, Marc Jansen
- Workshop “Praktische Einführung in OpenLayers“, Marc Jansen und Ingo Weinzierl, Intevation
- Workshop “Rasterdatenprozessierung mit GDAL“, Till Adams und Andreas Fischer, Kreis Unna
- Workshop “Erweiterte WMS-Funktionen mit OpenLayers – Ein Einblick“, Marc Jansen und Stephan Holl, Intevation
- Workshop “Praktische Einführung in MapFish“, Till Adams und Cédric Moullet, camptocamp
- BOF (Birds of a Feather) “GeoJQuery“, initiiert durch Till Adams
FOSSGIS 2010 erfolgreich gestartet
terrestris hält diverse Vorträge
vom 3. März 2010
Am gestrigen Dienstag, dem 02.03.2010, startete die FOSSGIS Konferenz 2010, die in diesem Jahr erstmalig auf 4 Tage ausgelegt ist. Eine wesentliche Neuerung in diesem Jahr ist die prominente Teilnahme des Projektes OpenStreetMap, das sich um die Generierung von freien Geodaten kümmert. Hiermit wird eine von vielen empfundene Lücke geschlossen, da sämtliche Informationssysteme von der Güte und Aktualität der darin enthaltenen Daten profitieren.
terrestris hat sich, wie in den Jahren vorher auch, durch diverse Vorträge an der Gestaltung der FOSSGIS 2010 beteiligt. Zum Auftakt der Veranstaltung gestern hat Marc Jansen den Keynote Vortrag der Konferenz mit dem Thema “HTML 5, ECMAScript 5 und die Wolke – Potenziale für zukünftige WebGIS-Anwendungen” gehalten, während Till Adams einen vielbeachteten Vortrag zum Thema “Gibt es Alternativen zu OpenLayers – Über das Wesen von FOSS4G Projekten”
beigesteuert hat. Alle Vorträge werden nach Ende der Konferenz auf der Konferenzseite
zum Herunterladen angeboten.
Neuer Mitarbeiter gefunden!
Herzlich Willkommen, Christian Mayer!
vom 1. März 2010
Wir freuen uns sehr an dieser Stelle mitteilen zu können, dass unsere Suche nach einem neuen Mitarbeiter von Erfolg gekrönt war. Ab dem 01. März 2010 wir Herr Christian Mayer unser Team verstärken und zwar zunächst an 2,5 Tagen pro Woche, da er aktuell auch noch einen Vertrag an der Uni Bonn bis zum 30.06. diesen Jahres innehat. Nach diesem Termin wird Herr Mayer in Vollzeit für terrestris arbeiten.
Christian Mayer hat Geodäsie und Geoinformatik an der Fachhochschule Mainz studiert. Des Weiteren arbeitete er unter anderem unter den Professoren Greve und Zipf an der Universität Bonn. terrestris heißt Christian herzlich Willkommen und freut sich auf die Zusammenarbeit!
Stellenausschreibung: Verstärkung für unser Team gesucht
Aktuell sucht die Firma terrestris wieder nach neuen Mitarbeitern, die unser Team verstärken können.
vom 12. Februar 2010

Bei uns ist ein Arbeitsplatz frei
Aktuell sucht die Firma terrestris wieder nach neuen Mitarbeitern, die unser Team verstärken können.
Die genaue Stellenausschreibung listet wesentliche Anforderungen an den zukünftigen Mitarbeiter (oder die zukünftige Mitarbeiterin) auf. Wer also mit uns zusammenarbeiten möchte und anspruchsvolle Webanwendungen mit Schwerpunkt GIS entwickeln kann, der sollte nicht zögern sich zu bewerben.
Die folgenden zwingende Kenntnisse sollte der Bewerber oder die Bewerberin mitbringen:
- sehr sichere Beherrschung von JavaScript, sowohl stand-alone als auch unterstützt durch ein Framework wie jQuery und/oder Ext JS
- gute Kenntnisse einer serverseitigen Scriptsprache wie PHP, Python, Ruby etc. Idealerweise verfügen Sie auch hier über Erfahrungen mit Frameworks wie Symfony, Drupal, Ruby on Rails etc.
- gewandt im Umgang mit CSS
- bewandert in OGC Standards wie WMS, WFS, SLD etc.
Zögern Sie also nicht sich zu bewerben, sollten Sie die geforderten Kriterien erfüllen. Wir freuen uns auf Sie!
terrestris auf der Geoinformatik 2010
terrestris hält einen Vortrag ...
vom 2. Februar 2010
terrestris partizipiert an der Geoinformatik 2010, die vom 17. – 19. März 2010 in Kiel unter dem Motto „Die Welt im Netz“ stattfindet. Der Beitrag von terrestris mit dem Titel “OpenLayers; GeoExt und Mapfish” stellt die genannten Komponenten vor und zeigt in Beispielen, wie diese zusammen arbeiten. Details zum Programm finden Sie hier:
Frohe Weihnachten …
... und ein erfolgreiches Jahr 2010!
vom 22. Dezember 2009
Das terrestris-team bedankt sich an dieser Stelle bei allen Kunden, Geschäftspartnern und Freunden für das im zurückliegenden Jahr entgegengebrachte Vertrauen und wünscht allen ein besinnliches Weihnachtsfest sowie ein gesundes und erfolgreiches Jahr 2010!
Vertrag Geoportal Berlin/Brandenburg unterzeichnet
terrestris wurde mit der Erstellung des Portals beauftragt.
vom 21. Dezember 2009
Die Landesvermessung und Geobasisinformation Brandenburg hat die Erstellung eines Geoportals ausgeschrieben, dem eine zentrale Rolle in der Geodateninfrastruktur der Region Berlin/Brandenburg zukommt. Das Geoportal Berlin/Brandenburg dient Bürgern, Verwaltungen und der Wirtschaft dazu, sich über verfügbare Geodaten und –dienste zu informieren. Eine weitere zentrale Aufgabe ist die Visualisierung der recherchierten Geodaten und –dienste. Mittels Anpassungen auf Basis des Geoportals Rheinland-Pfalz und den Internetseiten der GDI Berlin/Brandenburg soll das Geoportal Berlin/Brandenburg realisiert werden.
Die Firma terrestris hat heute den Vertrag zur Umsetzung dieses Portals unterzeichnet und freut sich auf die Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
terrestris in das MapFish PSC gewählt
Till Adams wird die Geschicke des Projektes MapFish mit lenken.
vom 21. Dezember 2009
MapFish ist ein Framework, mit dem internetbasierte Kartenanwendungen erstellt werden können. Da dieses open-source Projekt von vielen Entwicklern weltweit vorangetrieben wird, ist es sinnvoll und von der Open Source Geospatial Foundation (OSGeo) auch so vorgeschrieben, dass sich ein Project Steering Committee (PSC) darum kümmert, in welche Richtung sich das Projekt entwickelt. Die Wahl zum PSC fand in einem völlig offenen Verfahren statt und wir sind hoch erfreut bekannt geben zu können, dass Till Adams in das aus 5 Personen bestehende MapFish PSC gewählt wurde. Herzlichen Glückwunsch!
OpenLayers Buch
OpenLayers - Webentwicklung mit dynamischen Karten und Geodaten von Till Adams und Marc Jansen
vom 10. November 2009
Im Frühjahr 2010 ist es soweit: Der Verlag Open Source Press wird das von Till Adams und Marc Jansen in deutsch geschriebene Buch zu OpenLayers veröffentlichen. In diesem Buch wird von den beiden Autoren anhand vieler praktischer Beispiele gezeigt, wie eine Website mit einer interaktiven Karte versehen werden kann. Dazu wird erläutert, wie Geodaten unterschiedlichster Herkunft eingebunden und für die jeweilige Fragestellung nutzbar gemacht werden können.
FOSS4G ein Erfolg!
Die Reise nach Australien hat sich gelohnt.
vom 28. Oktober 2009
Bedenkt man, dass der diesjährige Veranstaltungsort der FOSS4G in Sydney,
Australien aus Sicht vieler Akteure eine halbe Weltreise entfernt war, war die Veranstaltung mit 420 angemeldeten Teilnehmern eine der kleineren Veranstaltungen, aber dennoch ein voller Erfolg. Eine zentrale Beobachtung ist, dass OpenSource GIS Projekte reifer geworden sind und die Wahrnehmung in der GIS-Welt allgemein weiterhin zugenommen hat. Dies belegen unter anderem auch Sponsoren der FOSS4G wie SAFE Software (FME) oder auch Autodesk.
Schaut man sich den für terrestris besonders interessanten Bereich des Webmapping an, kann man getrost sagen: Web 2.0 ist im Bereich WebGIS angekommen. Hierbei sind neben anderen die Projekte MapFish und geoext zu nennen, die wichtige Impulse in diesem Bereich geliefert haben.
terrestris hat den weiten Weg nach Sydney gerne auf sich genommen und wird auch im nächsten Jahr wieder mit dabei sein: in Barcelona, Spanien. Nos vemos!
TERENO goes down under, too
terrestris trägt anlässlich der FOSS4G 2009 zu Terrestrial Environmental Observatories vor
vom 7. Oktober 2009
terrestris wurde eine weitere Vortragsmöglichkeit anlässlich der FOSS4G 2009 in Sydney angeboten, die wir gerne annehmen. Am Mittwoch, dem 21.10. von 13:30 bis 14:00 Uhr werden wir die im Auftrag des Forschungszentrum Jülich hinsichtlich der Terrestrial Environmental Observatories (TERENO) durchgeführten Arbeiten vorstellen. Hierbei geht es um die Visualisierung und räumliche Interpolierung von Umweltmessdaten in einem open source WebGIS.
Vertrag Geoportal Raumordnung Baden-Württemberg unterzeichnet
terrestris und reichert+partner wurden mit der Erstellung des Portals beauftragt. Heute wurde im Stuttgarter Wirtschaftsministerium der Vertrag unterzeichnet.
vom 1. Oktober 2009
Das Wirtschaftsministerium Baden-Württemberg, die Regierungspräsidien sowie die Träger der Regionalplanung Baden-Württemberg beabsichtigen, ein landesweites Geoportal Raumordnung Baden-Württemberg aufzubauen. Wesentliches Ziel beim Aufbau des Geoportals ist die Bereitstellung nutzerorientierter Produkte, Prozesse und Dienste als Bestandteil der GDI-BW in einer offenen, dienstbasierten Infrastruktur. Das Geoportal Raumordnung BW dient der Erfüllung der INSPIRE-Richtlinie und des (zukünftigen) Landesgeodatenzugangsgesetzes (LGEoZG) für den
Aufgabenbereich der Raumordnung.
Kern des Geoportals Raumordnung Baden-Württemberg sind der Landesentwicklungsplan (LEP), die Regionalpläne der Träger der Regionalplanung sowie in Teilen das Automatisierte Raumordnungskataster (AROK) der Höheren Raumordnungsbehörden bei den Regierungspräsidien. Die Daten sollen für unterschiedliche Zielgruppen über das Internet zentral und auf einfache Weise zugänglich gemacht werden.
Die Firmen terrestris und reichert+partner aus Tübingen wurden mit der Erstellung des Portals beauftragt. Heute wurde im Wirtschaftsministerium in Stuttgart der Vertrag unterzeichnet. terrestris freut sich auf die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten.
Erfolgreiche InterGEO 2009 in Karlsruhe
terrestris hat anlässlich der InterGEO in Karlsruhe fachlich gute Gespräche mit Besuchern aus dem In- und Ausland führen können und bewertet deshalb die Messeteilnahme positiv
vom 28. September 2009
terrestris hat an der InterGEO vom 22. bis 24. September in Karlsruhe teilgenommen und ist mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Viele Gespräche auf hohem fachlichen Niveau zeugen mal wieder von der Güte dieses Treffpunktes der Geoinformationsbranche. Erstmalig in diesem Jahr wurde der “Innovationspark junger Unternehmen” ausgerichtet, auf dem terrestris aufgrund der Beteiligung im Forschungsverbund “Integrative Landslide Early Warning Systems – ILEWS” vertreten war. Großen Anklang fanden die von terrestris für das Forschungszentrum Jülich, die Universität Kopenhagen, die Städte Soest und Wolfsburg umgesetzten Anwendungen, die unter anderem die Open Source Komponenten OpenLayers, MapFish, PostGIS und GRASS enthalten.
Neue Mapbender Version 2.6 veröffentlicht
Die Firma terrestris gratuliert dem Team des Mapbender Projektes zur Fertigstellung und Veröffentlichung der neuen Version 2.6.
vom 23. September 2009
Pünktlich zur Intergeo 2009 veröffentlichte das Mapbender Entwicklungsteam gestern eine neue Version der Software und Portalseite für Geodatenmanagement in OGC OWS Architekturen.
Die Version 2.6 des Mapbenders (Direktlink zum Download) wartet mit einer Vielzahl interessanter Neuerungen auf und bietet insbesondere in den Bereichen Digitalisierung, GUI-Verwaltung und genereller Administration neue Funktionalität.
Wir gratulieren dem Mapbender-Team und freuen uns bereits darauf, die Version ausgiebig zu testen und die Potenziale der neuen Funktionalitäten auszuschöpfen.
HOBEDATA.DK goes down under
terrestris stellt auf dem Demotheatre der FOSS4G 2009 live das Projekt www.hobedata.dk vor
vom 18. September 2009
terrestris wird auf dem Demotheatre der FOSS4G 2009 am Donnerstag, 22.10. um 12:25 Uhr live das Projekt www.hobedata.dk vorstellen. Der Fokus wird dabei auf den integrierten JQuery Funktionen (Theming, GRID) sowie den flexiblen Datenfiltern liegen.
Das Ziel des Demotheaters ist die reine Präsentation von Software und Projekten ohne jegliche Folien und Werbung. Das Demotheatre ist seit 3 Jahren fester Bestandteil der FOSS4G.
terrestris referiert auf der FOSS4G 2009 in Sydney, Australien
terrestris freut sich bekannt geben zu können, dass am Montag, dem 20. Juli 2009, zwei von Till Adams und Marc Jansen eingereichte Vorträge zur diesjährigen FOSS4G-Konferenz vom lokalen Organisationskomitee angenommen wurden.
vom 23. Juli 2009
terrestris freut sich bekannt geben zu können, dass am Montag, dem 20. Juli 2009, zwei von Till Adams und Marc Jansen eingereichte Vorträge zur diesjährigen FOSS4G-Konferenz vom lokalen Organisationskomitee angenommen wurden.
Till Adams hält einen Vortrag mit dem Titel “There is no alternative to OpenLayers…?” (deutsch: “Es gibt keine Alternative zu OpenLayers …?”). Marc Jansen wird zum Thema “Comparing apples and oranges: Uncovering the mystery of component selection in WebGIS projects” (deutsch: “Äpfel mit Birnen vergleichen: Demaskierung des rätselhaften Vorgangs der Komponentenauswahl bei WebGIS-Projekten”) sprechen. Die genauen Vortragstermine werden in Kürze festgelegt.
Die FOSS4G (Free and Open Source Software for Geospatial) ist die internationale Konferenz für Entwickler und Benutzer von Freier und Open Source Software für den GIS Bereich. Die diesjährige Konferenz, welche vom 20. – 23. Oktober “down-under” in Sydney, Australien stattfindet, steht unter dem Thema “User Driven”. Bis zum 7. August können Interessierte sich noch zum günstigen “Early Bird”-Preis zur Konferenz registrieren, um die insgesamt 94 Präsentationen, 10 Workshops oder 12 Tutorials – alle von Experten aus der ganzen Welt gehalten – zum Vorzugspreis besuchen zu können.
Insgesamt wurden dem Organisationskomitee ca. 180 Vortragsvorschläge vorgelegt. Zunächst konnte die OpenSource GIS-Community ihre Favoriten in einem offenen Wahlprozess bestimmen, bevor die endgültige Auswahl der akzeptierten Vorträge vom Organisationskommitee um Cameron Shorter getroffen wurde. Bereits in der Programmzusammenstellung folgte man also vorbildlich dem diesjährigen Credo von “User Driven”.
Die Firma terrestris wird damit zum 5. Mal aktiv an der Gestaltung der internationalen FOSS4G partizipieren.
Wolfsburg erteilt terrestris den Auftrag zur Erstellung eines Stadtplandienstes
Wolfsburg erteilt terrestris den Auftrag zur Erstellung eines Stadtplandienstes.
vom 10. Juli 2009

Wolfsburg erteilt terrestris den Auftrag zur Erstellung eines Stadtplandienstes.
Die technischen Rahmenbedingungen der Umsetzung von Client- wie Serverkomponenten werden derzeit zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer abgestimmt.
2.8… die neueste Version von OpenLayers ist da!
OpenLayers, die äußerst beliebte Javascript-Bibliothek für WebGIS-Anwendungen verschiedenster Couleur, ist seit gestern in der aktuellen Version 2.8 verfügbar.
vom 23. Juni 2009
OpenLayers, die äußerst beliebte Javascript-Bibliothek für WebGIS-Anwendungen verschiedenster Couleur, ist seit gestern in der aktuellen Version 2.8 verfügbar.
Die offiziellen Release Notes für Version 2.8 heben insbesondere die folgenden relevanten Aspekte der neuen Version hervor, die auch uns sehr wichtig erscheinen:
- Control-gestützte Selektion von Features aus mehreren Vektorlayern
- Snapping und Splitting von Vektorgeometrien (insbesondere für Digitalisierfähigkeiten relevant)
- Labeling von Vektorlayern mit arbiträrem Text
- eine explizite GetFeature- und GetFeatureInfo-Control für WMS bzw. WFS-Dienste etc.
- Neue Layertypen:
- ArcXML
- OpenStreetMap, OSM (als voreingestelltes Beispiel sogenannter XYZ-Layer)
- MapGuide “served tiles”
- vorgerenderte ka-Map Tiles
- Zugriff auf ArcGIS Server-Daten
Zudem wurden zahlreiche interne Verbesserungen (etwa bei Strategien, Formaten, etc.) integriert und es konnten insgesamt mehr als 30 Bugs behoben werden. Gratulation an das OpenLayers-Team für dieses vielversprechende Release!
Wir freuen uns schon sehr darauf, unsere bestehenden Anwendungen auf Basis von OpenLayers und Mapfish zu aktualisieren. Und bei den kommenden Neuentwicklungen werden wir direkt von Anfang an das volle Potential von OpenLayers 2.8 nutzen können.
Wenn Sie Fragen zu OpenLayers, Mapfish oder WebGIS im Allgemeinen haben, so zögern Sie nicht uns zu kontaktieren. Wir zeigen Ihnen gerne die Vorzüge von OpenSource-GIS Software anhand unserer Referenzen.
gefunden via GIS Blog von James Fee und OpenLayers-User-Mailingliste
Stadt Soest wird ihre WebGIS Internetpräsenz erneuern
Die Stadt Soest wird gemeinsam mit der Firma terrestris das bereits bestehende und sehr umfangreiche WebGIS technisch aktualisieren. Zum Einsatz beim Design der neuen Benutzeroberfläche kommt die bewährte OpenLayers-Technologie.
vom 18. Mai 2009

Die Stadt Soest wird gemeinsam mit der Firma terrestris das bereits bestehende und sehr umfangreiche WebGIS technisch aktualisieren. Zum Einsatz beim Design der neuen Benutzeroberfläche kommt die bewährte OpenLayers-Technologie.
Dank auf OpenLayers basierender Frameworks wie mapfish & Geo Ext (welches seinerseits Ext JS erweitert) ist die Konversion hin zum neuen Gewand bereits weit gediehen, sodass mit einer Veröffentlichung und Freischaltung in Kürze zu rechnen ist.
Neue Homepage
terrestris hat jetzt eine neue Homepage
vom 13. Mai 2009
Wir freuen uns sehr, Sie auf den neuen Seiten von terrestris begrüßen zu können. Wir haben es trotz starker Arbeitsbelastung in den letzten Monaten geschafft, eine neue Homepage auf die Beine zu stellen. Die alte Seite gefiel uns nicht mehr und hatte sich als schwer zu warten entpuppt. Die neue Seite ist mit WordPress erstellt und verfügt über die Attribute, die die alte vermissen ließ.
Open Layers Cheatsheet
... ab sofort hier verfügbar
vom 13. März 2009
Wie bereits am 19. März von selectoid (dem Alter Ego von Marc Jansen) auf seinem privaten Blog bekannt gegeben wurde, kann man sich von der Firmenseite von terrestris das OpenLayers-Cheatsheet zur aktuellen OpenLayers-Version 2.7 (PDF, ca. 900 kB) herunterladen.
Das Cheatsheet, zu Deutsch etwa “Spickzettel”, stellt auf einer DIN-A4-Seite die wesentlichsten Informationen zur JavaScript-Bibliothek OpenLayers zusammen. Im Einzelnen wird ein Hallo-Welt-Beispiel zur Erzeugung einer Kartenanwendung mit OpenLayers vorgestellt und es werden die wesentlichsten Objekte mit Ihren Methoden und Attributen aufgeführt.
Der Spickzettel richtet sich an Entwickler, die Ihre ersten Schritte mit OL unternehmen, und ebenso an erfahrene OpenLayers-Experten, die nicht ihr gesamtes Detailwissen memorieren, sondern zusammengefasst auf einem Dokument sehen wollen. Das Dokument selbst befindet sich immer noch in einer frühen Phase, sodass noch Fehler verschiedenster Art enthalten sein können. Sollten Sie einen solchen entdecken, würden wir uns sehr freuen, wenn Sie uns kontaktieren würden. Das Dokument wird derzeit auf der offiziellen Projektseite von OpenLayers unter dem Punkt “sonstige Dokumentation” verlinkt.
Unter der folgenden Adresse ist das neue Cheatsheet ab sofort verfügbar:
http://www.terrestris.de/openlayers_cheatsheet.pdf (PDF, ca. 900 kB)
Diese Version ist für den Druck optimiert, in Zukunft — vermutlich mit der in Kürze erscheinenden Version 2.8 von OpenLayers — werden wir das Cheatsheet aktualisieren und eine Copy-und-Paste-fähige Version erstellen.
Wir hoffen, dass Ihnen das Cheatsheet bei der Entwicklung von OpenLayers-Anwendungen hilfreich ist.











































































